
Trend in der Lebensmittelindustrie: Functional Food bilden Lebensmittelgruppen, deren inhaltliche Zusatzstoffe einen positiven Einfluss auf die Gesundheit und auf das Wohlbefinden ausüben sollen. Dieser positive Effekt muss dabei zweifelsfrei durch wissenschaftliche Studien belegt sein.
Zu den Produkten zählen Lebensmittel, die viele Omega-3-Fettsäuren enthalten, Energy-Drinks, die belebend wirken sollen, probiotische Joghurte, die die Darmfunktion aktivieren, Nüsse, Getreide, Obst und Gemüse, die mit natürlichen Pflanzenölen versetzt werden. Die Lebensmittel sollen alle ein und dieselbe Funktion erfüllen: Sie sollen einen gesundheitlichen Zusatznutzen liefern.
Ganz neu in der Diskussion sind Phytoöstrogene, die überwiegend in Sojabohnen vorkommen und mit ihrer östrogenhaltigen Wirkung vor Brust- und Prostatakrebs schützen. Die Gemeinsamkeit aller Lebensmittel der Functional Food Gruppe ist, dass sie bei der Vermarktung ein gesundheitsförderndes Image hinterlassen.
Der Einsatz scheint vor allem für ältere Menschen, Schwangere, Stillende oder chronisch Erkrankte einen großen Nutzen zu bieten. Jedoch sollte man nicht daran glauben, dass allein der Verzehr von diesen Lebensmitteln ausreicht um längerfristig gesund zu bleiben. Die ausgewogene Ernährung sollte beibehalten und Functional Food nur als Zusatz betrachtet werden.

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Was können Probiotische Lebensmittel?
Eine bessere Verdauung, ein stärkeres Immunsystem - immer mehr Hersteller bieten probiotische Joghurts, Milchdrinks oder sogar Tabletten mit angeblich gesundheitsfördernder Wirkung an.
Erstellt von: fy

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