„Nur ein Mensch, der satt ist,
ist glücklich und hält auch durch.“

Patric Heizmann im Supermarkt

Kombinieren Sie mutig!

Probieren Sie doch mal einen frischen Apfel-Erdbeer-Salat mit Basilikum, Pesto und Mozzarella
Foto: © Udo Bojahr

6 Tipps zum Einkaufen im Supermarkt

1. Marschieren Sie mit Plan oder "Das hab ich auf dem Zettel..."
Der gute alte Einkaufszettel schützt vor teuren und figurunfreundlichen Spontankäufen.

2. Kaufen Sie nicht hungrig ein
Knurrt der Magen, schaltet sich der Kopf meist aus - und die guten Vorsätze kippen.

3. Gehen Sie zur richtigen Zeit
Am besten, wenn es nicht voll ist. Je länger Sie warten müssen, desto mehr wird gekauft. Übrigens: Morgens ist die Ware am frischesten.

4. Nicht mehr als nötig
Nehmen Sie nur so viele Taschen mit, wie sie brauchen, und verbieten Sie es sich, Tüten zu kaufen.

5. Ab ins Körbchen
Greifen Sie zum Korb statt zum Einkaufswagen. Da merkt man am Gewicht, was man kauft

6. Vorsicht Angebote
Selbst wenn die Doppelpackung Zuckerflakes jetzt die Hälfte kostet, ist da kein Kaufgrund. Sie geben immer noch mehr aus als normalerweise.

Wir sind dann mal einkaufen...

Im Supermarkt mit Patric Heizmann und Antje Klein

Die amicella-Redaktion hat gemeinsam mit Patric Heizmann, dem Autor des Buches „Ich bin dann mal schlank“ und Entwickler der gleichnamigen Heizmann-Methode einen Rundgang durch den Produkt-Dschungel gewagt.

Anlass zu diesem Ausflug war der im Juli 2011 erschienene Schlankführer durch den Supermarkt mit dem Titel ICH BIN DANN MAL EINKAUFEN, der von Ernährungswissenschaftlerin Antje Klein und Fitnesskoch Sebastian Benthe nach der Heizmann-Methode entwickelt wurde. Der Ratgeber verspricht einfache Einkaufsstrategien und Warenkunde über Rezepte bis zur richtigen Lagerung nach dem Motto: Schlanksein beginnt beim Einkaufen.

Nach einer Studie verbringt jeder Deutsche mindestens zehn Tage pro Jahr im Supermarkt. Weniger Geld ausgeben, mehr Gesundes kaufen und besser essen – das sind die Ziele des Einkaufsratgebers.

Kleine Warenkunde: Lebensmitteltipps von Patric Heizmann und Antje Klein

Vielfalt-Tipp: Gehen Sie auf Entdeckungsjagd
Man neigt dazu, immer die gleichen Früchte zu kaufen. Neben Äpfeln, Bananen und Birnen gibt es vor Allem im Sommer eine riesige Auswahl an Obstsorten, die man ausprobieren kann. Vielleicht finden Sie ja ein neues Lieblingsobst?

Winter-Tipp: Vitaminbombem aus der Tiefkühltruhe
Tiefkühlobst und -gemüse sind besser als ihr Ruf. Sie werden direkt nach der Ernte schockgefrostet, so bleiben viele Vitalstoffe erhalten. Auch wenn dadurch etwas Geschmack verloren geht, sind die Tiefkühlwaren eine gute Alternative zu frischem Obst und Gemüse. Aus gefrorenen Beeren kann man zum Beispiel tolle Joghurt-Shakes zaubern, die auch Kindern gut schmecken.

Getränke-Tipp: Zuckerfallen vermeiden
Obstsäfte enhalten eine Menge Fruchtzucker, Apfelsaft zum Beispiel ist im Durchschnitt des Zuckergehaltes vergleichbar mit Cola - so wird das Glas zwischendurch schnell zum zuckersüßen Snack. Greifen Sie lieber zu Gemüsesäften, ungesüßtem Tee, stillem und halbstillem Wasser.

Frühstücks-Tipp: Jeden tag ein Ei
Dass Eier den Cholesterinspiegel gefährlich erhöhen, konnten moderne Studien nicht bestätigen. Aber: Eier liefern die Vitamine D, B und K, Mineralstoffe und Jod.

Die Grundlagen: Wissen, was drin ist

Vergleichen von Nährwertangaben
Die Lebensmittelverordnung gibt vor, dass Nährwertangaben auf Packungen in Menge / 100g beziehungsweise 100ml ausgewiesen werden müssen. So lassen sich unterschiedliche Lebensmittel gut vergleichen.

Lesen der Zutatenliste
In der Zutatenliste müssen alle Zutaten in absteigender Reihenfolge ihres Gewichtsanteils zum Zeitpunkt ihrer Verwendung bei der Herstellung angegeben sein. Die Zutat mit dem größten Gewichtsanteil / Produkt steht also an erster Stelle.

Aus 1 mach 2: Der Trick mit dem Zucker
Beim Lesen der Zutatenliste ist Aufmerksamkeit gefragt: Wenn ein Produkt zum Beispiel unterschiedliche Zuckersorten enthält können diese in der Zutatenliste einzeln angegeben werden. Diese genaue Angabe ist grundsätzlich wünschenswert. Man sollte sich jedoch dessen bewusst sein, dass sie (zum Beispiel als Glucose und Fructose) auf diese Art möglicherweise weiter hinten in der Liste stehen, als es für die Gesamtmenge des Zuckers der Fall wäre.

ICH BIN DANN MAL EINKAUFEN

Der Schlankführer durch den Supermarkt

Der Ratgeber von Ernährungswissenschaftlerin Antje Klein und Fitnesskoch Sebastian Benthe ist nicht nur für Fans der Heizmann-Methode geeignet. Er bietet auf 180 Seiten neben Warenkunde, Fitnesstipps und zahlreichen Strategien zum Einkaufen auch alltagstaugliche Rezepte mit Zutaten, die man in jedem Supermarkt bekommen kann - stets mit Witz und ohne erhobenen Zeigefinger, denn wie Patric Heizmann so schön über seine Schlank-Methode sagte:

„Nur ein Mensch, der satt ist,
ist glücklich und hält auch durch.“


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