Ernährung

Öko-Test warnt: Mineralölrückstände in Schokolade

Nachdem in China Mineralöle in Schokolade gefunden wurden, hat Öko-Test auch in Deutschland Schokoladen untersucht – mit erschreckendem Ergebnis: Alle getesteten Tafeln enthielten schädliche Rückstände.

Foto: © Fotolia / Sergey

Schlechte Nachricht für Leckermäulchen: Das Verbrauchermagazin Öko-Test hat Rückstände potenziell gesundheitsschädlicher Mineralöle in Schokoladentafeln gefunden. Die Zeitschrift testete 40 Schokoladen – und fand in ausnahmslos jeder von ihnen sogenannte gesättigte Mineralölkohlenwasserstoffe (MOSH), die im Verdacht stehen, sich in Lymphknoten, Leber, Milz und im Fettgewebe anzureichern und dort Organschäden zu verursachen. Offizielle Grenzwerte existieren bisher allerdings nicht – hier gibt es also Nachholbedarf für die Politik.
Auch sogenannte aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) fand Öko-Test in einigen Schokoladen. MOAH sind noch bedenklicher als MOSH: Bereits in geringsten Mengen können sie krebserregend wirken. Das Bundesinstitut für Risikobewertung fordert daher: "Es sollte kein nachweisbarer Übergang von MOAH auf Lebensmittel stattfinden."

Wie kommen die Mineralöle in die Schokolade?

Hauptverursacher sind in diesem Fall die Verpackungen der Tafeln. Bestehen sie aus Altpapier, das mineralölhaltige Druckerfarben oder Kleber enthält, kann das Mineralöl aus der Verpackung auf das Lebensmittel übergehen. Im Fall von Schokolade können aber auch Jute- und Sisalsäcke, in denen  Kakaobohnen verschifft werden, der Übeltäter sein: Sie sind häufig mit Ölen behandelt, die wiederum Mineralöl enthalten können. Weitere mögliche Eintragsquellen sind Ernte- und Produktionsmaschinen, die mit mineralölhaltigen Fabrikaten geschmiert wurden.

Welche Schokolade kann ich ohne Bedenken verzehren?

Alle der 40 getesteten Schokoladen enthielten MOSH, jedoch in unterschiedlichen Mengen. Am besten schnitt die Choceur Feinherb Nuss von Aldi Süd ab, die nur Spuren von MOSH enthält. Auch Feodora Zartbitter, Kinder Schokolade, Milka Weisse Schokolade und neun weitere Tafeln bewertet Öko-Test als nur leicht belastet und damit, in Maßen genossen, relativ unbedenklich. Am schlechtesten schnitt dagegen die Ja! Zartbitter Schokolade von Rewe ab, die nicht nur extrem mit MOSH belastet ist, sondern auch die noch schädlicheren MOAH enthält. In neun weiteren Tafeln wurden ebenfalls MOAH nachgewiesen. Auffällig ist, dass Bio- und Fairtrade-Schokoladen, etwa von Alnatura oder J. D. Gross, in diesem Fall nicht besser abschneiden als die konventionellen Produkte.

Erstellt von: jr

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