Ungefähr 10 bis 12 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Haarausfall. Es gibt verschiedene Formen, die bei Männern und Frauen unterschiedlich auftreten können.
Der genetisch bedingte Haarausfall (androgenetische Alopezie) tritt am häufigsten auf und hängt von familiären Veranlagungen ab. Der komplette Haarverlust bei Frauen ist eher selten, viel mehr neigen sie zur Ausdünnung der Kopfhaare. Bei 40% der Frauen tritt der Haarausfall ab 50 Jahren auf, da dann die Produktion der weiblichen Hormone sinkt.
Die Alopezia areata ist am zweithäufigsten verbreitet. Sie kann zur Folge haben, dass plötzlich kahle Stellen in der Kopfhaut entstehen oder gesamte Kopfhaare ausfallen. Diese kann durch eine Autoimmunerkrankung, oder auch durch Stress und anderen psychischen Belastungen ausgelöst werden.
Außerdem kann Haarausfall in der Schwangerschaft, in den Wechseljahren, durch Krankheiten, durch Medikamentenunverträglichkeiten, oder durch Mangelernährungen bei Diäten auftreten. Hier handelt es sich um den Diffusen Haarausfall.
Streng gebundene Zöpfe, das Toupieren der Haare, heißes Föhnen oder Dreadlocks können den Haarausfall verstärken. Haare färben, tönen oder die Dauerwelle beeinflussen keinerlei den Verlust der Haare.
Bei Frauen kann mit der Einnahme von östrogenhaltigen Präparaten wie zum Beispiel Verhütungsmitteln, Haarausfall verhindert werden. Für Männer gibt es einige verschreibungspflichtige Medikamente.
Erstellt von: fy

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