Quellen: www.zecken.de

Ratgeber

Zecken entfernen - aber richtig!

Eine Studie aus den Niederlanden hat verschiedene Methoden zur Zeckenentfernung wissenschaftlich getestet. Dabei wurden rund 300 Zecken untersucht, die sich im Labor auf der Haut von vier Versuchsschweinen und zwei rasierten Schafen festgesaugt hatten.

Die Wissenschaftler nahmen sowohl chemische als auch mechanische Methoden der Zeckenentfernung unter die Lupe. Dazu zählten bekannte Hausmittel wie Nagellack, Feuerzeugbenzin oder Brennspiritus sowie das Herausziehen bzw. -drehen mit verschiedenen Hilfsmitteln wie Pinzetten oder Zeckenzangen. Das Ergebnis: chemische Methoden wie das Beträufeln mit Nagellack, Feuerzeugbenzin oder Brennspiritus erwiesen sich als vollkommen nutzlos. Selbst nach einem 30-minütigen „Bad“ in den entsprechenden Substanzen hatten sich die so behandelten Zecken nicht aus der Haut der Tiere gelöst. Die Kombination von chemischen und mechanischen Methoden brachte ebenfalls keinerlei Vorteil.

Bei den mechanischen Methoden untersuchten die Wissenschaftler das Ziehen mit einer stumpfen Pinzette und das Herausdrehen mit einer Zeckenzange. Das Problem beim Ziehen: Durch den Druck, der hierbei auf die Zecke wirkt, kann das Tier beschädigt werden und auseinanderreißen – dies war bei 44 Prozent der durch gerades Herausziehen entfernten Zecken der Fall. Große und unter Umständen infektiöse Teile der Zecke können so in der Haut zurück bleiben.

Beim Drehen mit einer Zeckenzange wird dagegen verhältnismäßig wenig Druck auf die Zecke ausgeübt. Das Tier lässt sich leichter ablösen und eventuell in der Haut verbleibende Teile der Mundwerkzeuge sind kleiner und ungefährlicher als beim Herausziehen. Während beim Herausziehen 70 Prozent der Mundwerkzeuge einer Zecke in der Haut verbleiben können, sind es beim Drehen nur 20 Prozent.

Die Empfehlung der Wissenschaftler lautet daher: Zecken sollten möglichst rasch und mit wenig Druck aus der Haut gedreht werden, z.B. mit einer Zeckenzange. Die Richtung, in welcher die Zecke herausgedreht wird, spielt dabei keine Rolle.

Eine schnelle und sachgemäße Entfernung von Zecken hilft nicht nur, die Einstichstelle vor lokalen Entzündungen zu schützen, sondern kann auch die Übertragung von Krankheitserregern verhindern. Die größte Gefahr geht schließlich nicht von der Zecke selbst aus, sondern von Viren und Bakterien, die beim Stich auf den Menschen übertragen werden und gefährliche Krankheiten auslösen können. Das Risiko einer Infektion mit Borrelien lässt sich durch eine schnelle und sachgemäße Zeckenentfernung deutlich reduzieren. FSME-Viren werden dagegen sofort nach dem Stich übertragen – hier hilft nur eine vorbeugende Schutzimpfung.

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Erstellt von: mr

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