Bild: Can Stock Photo

Rituale

Es ist selbstverständlich, Kindern vor dem Schlafen eine Gute-Nacht-Geschichte vorzulesen, erst dann wird das Licht aus gemacht. Als Erwachsene vergessen wir oft, vor dem zu Bett gehen etwas zu tun wodurch wir zur Ruhe zu kommen. Konditioniere dich - immer wieder kehrende Tätigkeiten können helfen, sich auf den Schlaf vorzubereiten und Schlafgewohnheiten zu festigen. Auch einfache Dinge wie Lesen können auf diese Weise helfen wenn sie regelmäßig statt finden.

Wieviel Schlaf ist eigentlich normal?

Grundsätzlich ist die benötigte Schlafdauer individuell unterschiedlich wobei der Bedarf mit zunehmendem Alter generell abnimmt.

Durchschnittswerte:

Säuglinge

ca. 16h / Tag

Kleinkinder

ca. 11-13h / Tag

Jugendliche

ca.9h / Tag

Erwachsene

ca. 8h / Tag

Über 50

häufig unter 6h /Tag

Gerade in jüngeren Jahren kann die Schlafdauer von diesen Durchschnittswerten noch stark, bei Säuglingen auch mehrere Stunden, abweichen.

Anhand von Gehirnströmen, Augenbewegung sowie der Muskelspannung im Kinn können bestimmte Stadien des Schlafes erkannt werden.

Schlafumgebung

Für einen gesunden, erholsamen Schlaf ist wichtig, dass Störfaktoren wie Lärm und Licht vermieden werden. Die Baustelle vor dem Haus kann natürlich nicht einfach entfernt werden, da helfen nur Ohrstöpsel. Möglichkeiten hat man im privaten Bereich zum Beispiel durch eine bessere Abstimmung mit dem Partner und optimierte Raumnutzung.

Frisch und wach in den Tag

Zehn Tipps für einen erholsamen Schlaf

Schlaf in ausreichender Menge ist für einen gesunden Körper und für seine Leistungsfähigkeit unerlässlich. Er sorgt auch für Energie und seelische Stabilität.

Viele Menschen, vor allem ältere haben jedoch mit dem Einschlafen oder dem Durchschlafen große Pobleme, fühlen sich oft morgens schlapp und müde, klagen über Antriebslosigkeit.

Hier sind 10 Tipps für einen erholsamen Schlaf:

  1. Versuche dich an regelmäßige Schlafzeiten zu gewöhnen. Gehe immer zur selben Zeit ins Bett und stehe zur selben Zeit auf.
  2. Gehe erst ins Bett, wenn du müde bist.
  3. Solltest du wirklich nicht einschlafen können, steh auf und lenke dich ab. Gehe erst dann wieder ins Bett, wenn du dich schläfrig fühlst.
  4. Befreie dich vom Zwang des nächtlichen Blicks auf die Uhr. Dreh zum Beispiel den Wecker einfach um.
  5. Rauchen vor dem Schlafengehen oder gar während der Nacht ist tabu.
  6. Verzichte drei bis vier Stunden vor dem Schlafengehen auf Kaffee, Tee, Cola und Alkohol.
  7. Werde tagsüber aktiver! Treibe zum Beispiel regelmäßig Sport.
  8. Vermeide ungefähr sechs Stunden vor dem Schlafengehen körperlich anstrengende Tätigkeiten.
  9. Iss nicht im Bett, und nimm kurz vor dem Schlafengehen keine schweren Mahlzeiten zu dir. Eine leichte Nachtmahlzeit kann dagegen helfen einzuschlafen.
  10. Verbanne den Fernseher aus deinem Schlafzimmer.

Schlafstörungen

Es gibt viele unterschiedliche Formen und Ursachen für Schlafstörungen. Da in den meisten Fällen mehrere Ursachen vorliegen ist eine ärztliche Diagnose unumgänglich.

Ein- und Durchschlafstörung wie zum Beispiel mehrfaches sowie verfrühtes Erwachen. Häufig tritt das Gefühl auf, zu wenig, nicht tief genug oder unerholsam geschlafen zu haben.

Vermehrt auftretende Tagesschläfrigkeit umfasst Schwierigkeiten während des Tages wach zu bleiben sowie das Gefühl ständig müde zu sein, trotz ausreichender Schlafdauer.

Eine Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus liegt vor wenn jemand sehr viel früher oder später zu Bett geht als "normalerweise". In einigen Fällen kann es sein, dass kein erkennbarer Rhythmus vorhanden ist.

Störungen oder Auffälligkeiten während des Schlafes wie zum Beispiel Zähneknirschen oder Schlafwandeln.


Erstellt von: fy

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