Bild: Can Stock

Psychologie

Herbstdepressionen

Die Tage werden kürzer, das Sonnenlicht wendet sich ab, die Stimmung ist trüb. Nebel ist zwischen den Häusern zu sehen. Die Dunkelheit dominiert. Einige Menschen ziehen sich in ihre eigenen vier Wände zurück und sind nachdenklich. Die Folge: Herbstdepressionen!

Was ist eine Herbstdepression?
Herbstdepression oder saisonale Depressionen sind psychische Störungen, die im Herbst auftauchen und im Frühling, wenn die Tage wieder länger werden, verschwinden können. Eine gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit, erhöhtes Schlafbedürfnis oder Fressattacken können typische Merkmale der Herbstdepression sein.

Wodurch entstehen Herbstdepressionen?
In den lichtarmen Jahreszeiten Herbst und Winter schüttet der Körper zu wenig Serotonin aus, was die Entstehung einer Depression fördert. Außerdem wird vermutet, dass der Körper im Herbst auf den Winterschlaf vorbereitet wird. Studien zufolge ist dafür die, im Gehirn sitzende, lichtempfindliche Zirbeldrüse verantwortlich. Wenn die Netzhaut im Herbst und Winter zu wenig Licht erhält, produziert die Zirbeldrüse mehr von dem Schlafhormon Melatonin, was zu Antriebslosigkeit und Müdigkeit führt.

Wie kann man Herbstdepressionen bekämpfen?
Bewegung setzt Glückshormone frei, besonders die an der frischen Luft. Auch wenn das Schmuddelwetter ungemütlich erscheint: Wenn die Ausrüstung stimmt, kann Sport im Freien für Körper und Seele pures Vergnügen bedeuten. Außerdem sind lange Spaziergänge im Herbst das A und O. Die wunderschönen Bäume, die herrlichen Farben unter dem Sonnenlicht können die Stimmung anheben und dafür sorgen, dass es dir gut geht.

Sei vorsichtig mit Heißhungerattacken und fettigem Essen. Spätestens bei wärmeren Temperaturen könntest du das bereuen und außerdem: wer sich gesund ernährt fühlt sich auch gut. Iss stattdessen viel frisches Obst und Gemüse und kalorienarme Kost. Süßigkeiten sind in Maßen erlaubt, denn ein Stück Schokolade oder Kuchen können die Stimmung verbessern.

Belebende Farben in der Wohnung können der Laune ebenfalls Gutes tun. Kissenbezüge, Bilder oder Blumen mit belebenden Orange-, Gelb- und Rottönen streicheln die Seele. Auch spezielle Duftnoten, wie zum Beispiel Bergamotte- und Jasminöl in einer Aromalampe können Sommergefühle hervorrufen. Auch Musik beeinflusst die Stimmung. Höre deswegen öfter Musik, die gute Laune macht. Noch besser ist es, wenn du mitsingst oder darauf tanzst.

Achte außerdem auf deine Gedanken und sorge dafür, dass du positiv denkst. Wenn du dir negative Gedanken einredest und ständig darüber klagst, wie schlecht es dir eigentlich geht, kannst du deine Stimmung verschlimmern. Einfache Gute Laune Strategien wie zum Beispiel „Flourishing“  können helfen um dich aus der schlechten Laune zu retten.


Erstellt von: fy

Weiterlesen...

Traumdeutung und Traumsymbole

Im Schlaf die Seele erkunden

Seit Urzeiten träumt der Mensch von der Fähigkeit zu fliegen. Doch auch die Pizza ist ein erstaunlich häufiges Symbol. Der Traum als Zugang zur Seele zeigt viel mehr, als auf den ersten Blick offensichtlich ist...

 
Body Shaming

Fataler Fat Talk

Die permanente Kritik am eigenen Aussehen, ist heutzutage ein alltägliches Ritual unter Freundinnen und richtet mehr Schaden an, als man meinen könnte.

 
Familienfeiern

Familienstreit und wie man ihm entgeht - eine Weihnachtsgeschichte

Warum heißt Weihnachten eigentlich „Das Fest der Liebe“? Sollte es nicht viel mehr „Das Fest der unterdrückten Gefühle“ heißen?

 
Kopftraining

Blitzmerker & Besserdenker

Bismarck – Persönlichkeit oder Delikatesse? Wie lässt sich Schlauheit eigentlich trainieren? Woran denkt man, wenn man den Namen Bismarck hört? Keine Idee? Hering?

 

amicella
NEWSLETTER

Abonniere unsere News zu aktuellen Themen, Gewinnspielen und Aktionen

Zur Anmeldung


Gewinnspiel

Das Pubertier »

 
Gewinnspiel

Mädelstrip »

 
Gewinnspiel

Nutella B-ready »

 

amicella-Partner

amicella-Partner

amicella-Partner