
Schön sind sie nicht unbedingt: Sport BHs sehen hin und wieder aus als währen sie aus Großmutters Kleiderschrank gemopst. Aber wie schon Anna Kournikova sagte: "Only the ball should bounce!"
Fakt ist: die Brust verfügt nicht über eigene Muskulatur, sondern über Drüsen- und Fettgewebe. Gehalten wird alles von Bändern, die wir dann beim Joggen, Springen oder Hüpfen belasten und dehnen.
Studien haben ergeben, dass sich die weibliche Brust schon beim leichten Joggen ohne Schutz um 8,5 Zentimeter auf und ab bewegt. Um das Bindegewebe der Brust nicht unnötigen Strapazen auszusetzen und damit Dehnungsstreifen oder ein Erschlaffen der Brust zu riskieren, sollte man beim Sport ausnahmslos einen speziellen Sport-BH tragen.
Nach Merkmalen wie Stützfunktion, Tragekomfort und Atmungsaktivität hängt die Wahl des Sport-BHs vom individuellen Tragegefühl der Frau ab. Manche von uns fühlen sich sicherer, wenn der BH sehr eng sitzt, andere haben dadurch das Gefühl er raube ihnen die Luft.
Mittlerweile sind die BHs nach verschiedenen Belastungsstufen eingeteilt, wie z.B. High-Impact Sportarten wie Laufen, Fight-Fitness oder leichter Belastung, wie sie beim Yoga entsteht. Trotz dieser Kategorien sollte der BH immer anprobiert werden, das persönliche Tragegefühl ist entscheidend.
Achten Sie beim Kauf auf Nähte oder Kanten, die schlecht gearbeitet wurden. Sie könnten später stören. Wer Bewegungsfreiheit beim Sport schätzt, sollte Wert auf verstellbare Träger des Sport-BHs legen.
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