Bilder: Can Stock
Einem auf Körpertemperatur gebrachten Wasserbad werden Blüten wie Kamille, Rose oder Lavendel beigefügt, die unterschiedlich auf den Organismus einwirken.
Accessoires im Badezimmer steigern das Wohlbefinden.

Aromatische Badeprodukte

Entspannung

Bäder für jede Stimmung und jeden Haut-Typ

Hektik und Stress - die müssen heute draußen bleiben. Jetzt heißt es: Tür zu, Telefon weit weg, Kerzen an, und dann einfach abtauchen. Man kann einen Wellness-Tempel aufsuchen oder aus dem eigenen Badezimmer ein Home-SPA zaubern.

Perfekt entspannen lässt es sich im wohlig warmen Wasser, und gleichzeitig kann man der Haut ein stärkendes Aufbauprogramm gönnen. Wer oder was noch mit in die Wanne darf, liegt bei den individuellen Vorlieben. Welche Wirkungen man mit Schaum, Salz, Aromaölen, Blüten, Tabs, Milch, Honig und Pflegeölen erzielen kann, lesen Sie hier:

Lust auf Schaum

Leidenschaftliche Schaumschläger müssen jetzt  nicht mehr um ihre Haut bangen. Früher hatten Schaum-Exzesse nämlich den Ruf, diese auszutrocknen. Die neue cremig-schäumenden Pflegebäder verhalten sich dagegen äußerst sanft. Mit Zusätzen wie Aloe Vera, Olivenöl oder Weizenproteinen schützen Sie das natürliche Gleichgewicht der Hautbarriere und damit die Enzyme, die für die Hauterneuerung zuständig sind.

Das Gleiche gilt für die aktuelle Generation der Duftschaumbäder. Wer vorzugsweise à la Diva in seinem Lieblingsduft schwelgt, findet zu vielen Parfums mittlerweile die passende Bade- und Körperpflege-Linie mit hautfreundlichen Inhaltsstoffen. Für die richtige Glamour-Stimmung legt man schon vorher flauschige Badetücher auf die Heizung. Dann werden Duftkerzen angezündet. Gedämpftes Licht, ein Blumenstrauß und dezente Musik sorgen für ein Plus an Entspannung. Frische Früchte, eine Kanne Tee oder ein Glas Champagner machen das Vergnügen perfekt.

Tipp:
Nach dem Baden das Eincremen nicht vergessen. Hier gilt ausnahmsweise: Mehr ist mehr. In halbfeuchtem Zustand sind die Poren noch geöffnet und besonders aufnahmefähig für jegliche Nährstoffe.

Frische Brise

Wer regelmäßig im Meer schwimmt oder zur Thalasso-Kur geht, kann bestätigen: Die Haut wird deutlich straffer und rosiger, selbst lästige Orangenhaut glättet sich. Der Grund: Salzwasser lässt die Haut nicht so stark aufquellen wie normales Wasser. Dennoch löst es Verhornungen sowie Unreinheiten und zieht außerdem überflüssiges Gewerbewasser aus den tieferen Hautschichten nach oben. Gleichzeitig werden Mineralstoffe und Spurenelemente eingeschleust. Denn das salzige Nass ist in Zusammensetzung und Gehalt an Nähr- und Mineralstoffen dem menschlichen Blutplasma ähnlich. Darum können diese Substanzen über die Haut ausgetauscht werden. Für die Meeresbrise in den eigenen vier Wänden gibt es jede Menge fertige Badesalze, pur oder mit unterschiedlichen Duftsätzen. Als besonders reich an glättenden und heilenden Mineralstoffen gilt Totes-Meer-Salz.

Es hilft bei Problemen wie Schuppenflechte, reguliert die Talgdrüsenproduktion, und durch seinen hohen Anteil an Magnesium und Brom strafft es das Gewebe, lindert sogar Muskelkater. Auf eine Wanne rechnet man 1/2 bis 1 Kilo Salz. Neu ist ein sogenanntes "Liquid Salt", eine konzentrierte Sole aus dem Toten Meer, die sich sofort und vollständig im Wasser, auch in kaltem, auflöst. Ideal nach dem Sport oder bei Verspannungen, außerdem unter der Dusche anzuwenden. Für ein aufmunterndes und belebendes Salzbad hängt man einfach eine Handvoll frischen Rosmarin und die gleiche Menge frische Minze in einem Gazesäckchen mit in die Wanne. Zusammen mit ein paar Tropfen Eukalyptusöl beugt das Salzbad Erkältungen vor.

Tipp: Weil Salz dem Körper Wasser entzieht, nach dem Bad mindestens ein großes Glas Mineralwasser trinken. Und: Selbst wenn sich die Haut jetzt schön straff anfühlt, muss sie dennoch eingecremt werden.

Sinnesfreuden

Ist die Laune auf dem Nullpunkt, kann ein warmes Aroma-Bad wahre Wunder wirken. Denn nichts beeinflusst unsere Stimmung schneller als ein Duft. Aroma-Öle werden - meist durch Dampfdestillation - aus Blüten, Blätten oder Wurzeln gewonnen. Mit normalen Ölen (z.B. Pflege- oder Speiseöle) haben sie nichts gemeinsam. Sie sind nicht fettig, sondern flüchtig und heißen darum ätherische Öle.

Als Badezusatz üben sie eine enorme Beeinflussung von Gemüt und Wohlbefinden aus. Während das Wasser die Poren öffnet, wird ein Teil des Öles mit der Haut aufgenommen, der Rest verdunstet in Wärme sowie Dampf und wird inhaliert. So haben Extrakte aus Lavendel, Rose und Kamille einen ausgleichenden und entspannenden Effekt. Neroli, Ylang-Ylang, Sandelholz und Geranie steigern Sinnlichkeit. Ingwer und Limone wirken belebend. Zitrone, Mandarine und Pfefferminze erfrischen und fördern die Kreativität. Bergamotte ist als Stimmungsaufheller bekannt. Kampfer und Rosemarin lösen Verspannungen und Muskelschmerzen.

Fertige Zusätze mit ausgeklügelten Aroma-Mischungen (als Creme-, Öl- oder Schaumbäder) gibt es für jeden Geschmack, man kann sie aber auch selbst herstellen. Für ein Vollbad braucht es ungefähr 10 Tropfen eines oder mehrerer Öle. Wichtig: ätherische Öle nicht pur auf die Haut geben

Quelle: beautypress.de


Erstellt von: fy

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