
Orientalische Badekultur seit 5000 Jahren: Hamam bedeutet auf arabisch wärmen und ist eine Badekultur, in der es nicht nur um bloße Körperreinigung geht. Die Wärme, die Schaummassage, und die Einrichtung sorgen für Entspannung pur.
Ursprünglich war der Hamam ein Treffpunkt für alle. Es wurde viel gequatscht und getratscht, Mütter "begutachteten" dort sogar die Bräute für ihre Söhne.
Heutzutage werden neben der klassischen Schaummassage auch andere Ganzkörperbehandlungen mit verschiedenen orientalischen Ölen angeboten. Die Prozedur Reinigen, Schwitzen und die Massage ist ein schamanisches Ritual.
Das Dampfbad darf nur mit einem Leinentuch um den Körper, dem Pestemal, betreten werden. Nacktheit ist kulturell eher untypisch und unerwünscht.
Die Bunten Mosaike und die orientalischen Klänge sorgen für einen mediterranen Touch. Im Hamam ist es durchgehend 45 Grad heiß. Die Luftfeuchtigkeit ist angenehm, gut für die Atemwege und für die Durchblutung. Bei einem Hamambesuch können bis zu zwei Liter Wasser verloren werden.
Erstellt von: fy
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