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Motorik

Wenn das Sprechen zum Stolperstein wird!

Stottern geht über normale Versprecher hinaus und bildet immer wiederkehrende Unterbrechungen und Unflüssigkeiten im Sprachgebrauch. Nach einer richtigen Behandlung hören ungefähr 60-80 % der sprachgestörten Kinder mit dem Stottern auf.

Was sind die Ursachen?

Man nimmt an, dass das Stottern genetisch bedingt ist. Doch manchmal kann es auch nach einem gravierenden Lebensereignis auftauchen.

Unterschiede beim Stottern
Das Entwicklungsstottern ist eine Phase der Sprachentwicklung. Die Kinder durchlaufen zwischen dem zweiten und fünften Lebensjahr eine Zeit, in der das Denken und Sprechen nicht gleichzeitig erfolgt. Hier wiederholt das Kind die Wörter so lange, bis es das passende gefunden hat. (Zum Beispiel: Ich-ich-ich habe Bauchschmerzen). Diese Phase ist normal und verschwindet nach der Zeit.

Das Behandlungsbedürftige Stottern hingegen hält sehr lange an und besteht aus Wiederholungen von Lauten, Silben und Wörtern oder dem Langziehen von einzelnen Lauten.

Behandlungsmethoden

Wenn das Stottern nach dem vierten Lebensjahr immer noch auftritt, sollte eine Sprachtherapie begonnen werden. Diese wird entweder von Logopäden, Sprachtherapeuten, von Atem-, Stimm- und Sprachlehrern oder von Sprachheilpädagogen durchgeführt.

Für eine erfolgreiche Behandlung spielt die Mitwirkung der Eltern eine wichtige Rolle, da sie diejenigen sind, die das Kind während der Behandlungsphase beobachten und Entwicklungen oder Fortschritte erkennen.

Je nach Alter des Kindes wird die Sprachtherapie unterschiedlich angesetzt. Das Ziel der Therapie ist es dem Kind die Angst beim Sprechen zu nehmen und ein Gefühl für den Sprech- und Atemrhythmus zu entwickeln. Mit rhythmischen Versen und Liedern lernt das Kind Sprechblockaden aufzuheben und flüssig zu sprechen.


Erstellt von: fy

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