Gebrauchte Kinderartikel

Darauf sollte man beim Kauf achten

Muss es tatsächlich immer nagelneu sein? In vielen Fällen lässt sich diese Frage ganz klar mit nein beantworten, denn häufig bekommt man auch fast neuwertige Produkte in einem ausgezeichneten Zustand als Gebrauchtwaren angeboten. Egal, ob es sich dabei um Kinderbekleidung, Spielzeug oder Möbel handelt: Man spart im Extremfall mehr als die Hälfte des Neupreises ein, wenn man sich nicht an Waren aus zweiter Hand mit gelegentlichen Gebrauchsspuren stört.

© momox

Natürlich gibt es einige Dinge, die sich besser für den Gebrauchtkauf als andere anbieten. Bücher und Filme zum Beispiel, oder Hörspiele und Kinderlieder auf CDs und Kassetten kann man quasi bedenkenlos gebraucht kaufen. Genauso unbesorgt kann man in der Regel zu Kinderbekleidung greifen, die bereits einige Vorbesitzer hatte — wer als jüngeres Geschwisterchen aufgewachsen ist, kennt das vielleicht sogar von zu Hause, denn das Auftragen abgelegter Kleidung ist vom Prinzip her nichts Ungewöhnliches.

Bei Spielzeug und Möbeln sollte man schon etwas wählerischer vorgehen: Nur dann, wenn sich alle Teile vor dem ersten Gebrauch gut reinigen und eventuell sogar desinfizieren oder ersetzen lassen, ist die Verwendung garantiert unproblematisch. Natürlich heißt das nicht, dass alle anderen Produkte automatisch eine Gefahr darstellen — aber Vorsicht ist hier oft besser als Nachsicht, denn sicher ausschließen kann man es meistens eben doch nicht.

Ausnahmen: Diese Sachen sollte man neu kaufen

Wenn es um die Sicherheit der Kleinen geht, sollte man besser immer auf neue Ware setzen. Ein Kindersitz fürs Auto fällt zum Beispiel in diese Kategorie, und genauso alles, was Babys oder Kleinkinder in den Mund nehmen könnten: Schnuller, Fläschchen, Beißringe und allgemein jedes Spielzeug, das nicht zweifelsfrei gereinigt und desinfiziert werden kann. Schwer zu reinigende Textilien und Gegenstände, mit denen Kinder regelmäßig Kontakt haben, kauft man ebenfalls besser neu. Das sind vor allem Matratzen, Bettzeug, Spieldecken und Wickelunterlagen, die häufig direkt die bloße Haut der Kleinen berühren und daher möglichst frei von schädlichen Einflüssen sein sollten.

Die Bezugsquellen

Wer gebrauchte Kinderartikel sucht, hat gleiche mehrere Bezugsquellen zur Auswahl, die alle ihre eigenen Vor- und Nachteile mit sich bringen.

1.    Freunde und Bekannte

Wenn im Bekanntenkreis Familien mit Kindern sind, stehen die Chancen gut, dass gelegentlich ein paar ausgediente Kindersachen anfallen, die man günstig oder gar umsonst abnehmen kann. Das Schöne hierbei ist, dass man die Vorbesitzer persönlich kennt. Man hat einfach gleich ein besseres Gefühl, wenn man weiß, woher die Artikel stammen, die man mit seinen Kindern in Berührung bringt. Und man kann viel eher darauf vertrauen, dass man nur Waren erhält, die absolut in Ordnung sind. Der Nachteil ist natürlich, dass die Auswahl hier eher bescheiden ist.

2.    Private Auktionen und Kleinanzeigen

Schon seit langem versteigern die Deutschen mit Begeisterung ihre ausgedienten Sachen auf eBay und Co., und davon kann man natürlich auch auf der Suche nach günstigen Kinderartikeln profitieren. Man findet eigentlich alles, was man sich vorstellen kann, online in den diversen Auktionshäusern, seien es Kleider, Möbel, Kinderwagen oder Spielsachen. Genauso kann man Glück mit einer Kleinanzeige haben. Einerseits findet man allerlei Inserate in Zeitungen und Zeitschriften, andererseits bietet das Internet eine Fülle verschiedener Online-Marktplätze, auf denen Privatpersonen ihre ausrangierten Kinderartikel günstig anbieten. Hier ist die größte Hürde die Frage nach der Echtheit und Qualität der Produkte, denn verkaufen darf dort jede beliebige Person. Im Zweifelsfall sollte man lieber auf einen Kauf verzichten und nach einem vertrauenswürdigen Angebot Ausschau halten.

3.    Gebrauchtwarenhandel im Internet

Heute kann man Gebrauchtes bequemer online kaufen und verkaufen als je zuvor: In den letzten Jahren hat sich eine komplett eigene Branche gebildet, die sich auf den kommerziellen An- und Verkauf von gebrauchten Produkten konzentriert. Vor allem im Bereich Bücher, Filme, Musik, Spiele und Technik gibt es gute Angebote, die auch viele Artikel für Kinder enthalten. Außerdem haben sich viele dieser Händler auf gebrauchte Kinderbekleidung spezialisiert, bei der man sich auf eine gute Qualität und die Echtheit der Produkte verlassen kann. Und bei Nichtgefallen greifen meist die gleichen Regeln wie sonst auch im Onlinehandel, sprich als Kunde darf man die Waren gegebenenfalls sogar wieder zurückgeben.

4.    Flohmarkt

Nach wie vor werden in den meisten Deutschen Städten regelmäßig Flohmärkte veranstaltet, auf denen es immer wieder interessante Schnäppchen zu entdecken gibt. Vor allem für gebrauchtes Kinderspielzeug, Kinderwägen und gelegentlich Kinderbekleidung lohnt sich ein Spaziergang auf dem Trödelmarkt. Mancherorts werden sogar spezielle Märkte für Baby- und Kinderartikel veranstaltet, die eine breite Auswahl an Produkten bieten. Der Nachteil hierbei ist der Zeitfaktor, denn die besten Angebote bekommt hier nur, wer schon früh morgens die Auslagen der Händler durchsucht.

5.    Second Hand Geschäft

Besonders Kleidung für Kinder bekommt man günstig im Second Hand Laden. Auch, wenn hier Preise und Auswahl dem Gebrauchtwarenhandel im Internet kaum das Wasser reichen können, hat man zumindest die Gewissheit, bei einem professionellen Händler einzukaufen. Auch vorteilhaft: Die Kleidung kann vor dem Kauf anprobiert und genau untersucht werden.

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