Fit mit Babybauch

Sport während der Schwangerschaft

Was früher von Ärzten verteufelt wurde, wird inzwischen von ihnen wärmstens empfohlen: Sport während der Schwangerschaft. Er soll nicht nur ungefährlich sein und auf die Geburt vorbereiten, sondern Mutter und Baby auch richtig gut tun.

© CanStockPhoto / lunamaria

Studien haben gezeigt, dass Sport während der Schwangerschaft gegen Rückenschmerzen, Wassereinlagerungen, Schwangerschaftsdiabetes und Depressionen hilft und einer übermäßigen Gewichtszunahmen vorbeugt - abgesehen vom natürlichen Babybauch selbst, versteht sich. Zu den neuen Erkenntnissen der Medizin gehört auch, dass Frauen, die während ihrer Schwangerschaft fit bleiben, mit weniger Schmerzmitteln während der Geburt auskommen, da sie die Anstrengungen besser überstehen. Training hilft also als Vorbereitung für den Tag X.

Für alle, egal ob Einsteiger oder Profi, gilt, dass der Frauenarzt ein Wörtchen mitzureden hat, denn es gibt einige Ausschlusskriterien für Sport während der Schwangerschaft:

Als Schwangere solltest du keinen Sport machen, wenn…

… das Risiko einer Frühgeburt besteht.

… deine Plazenta tiefer als üblich sitzt.

… du bereits Probleme mit dem Rücken oder der Hüfte hast.

… du schon einmal eine Fehl- oder Frühgeburt hattest.

… du Zwillinge bekommst.

… du unter Bluthochdruck leidest.

Wenn all das nicht auf dich zutrifft und dein Arzt auch sonst nichts feststellen konnte, weshalb du keinen Sport machen solltest, kannst du loslegen! Bleibt nur noch die Frage, welches Training geeignet ist, denn die Größe des Babybauchs ist ebenfalls ein entscheidender Faktor.

Im 1. Trimester

Alle, die bisher Sport gemacht haben, können erst einmal so weitermachen – egal, um welche Sportart es sich handelt, es sei denn es besteht Sturzgefahr. Ob Walken, Schwimmen, Yoga oder Joggen, auch intensives Training für den Bauch, z.B. Crunches sind völlig in Ordnung. Ab der 20. Schwangerschaftswoche sollten jedoch nur noch die seitlichen Bauchmuskeln trainiert werden. Wenn du Sporteinsteigerin bist, solltest du um einiges vorsichtiger sein und lieber weniger als zu viel machen, da die plötzliche Doppelbelastung von Schwangerschaft und Sport schnell zu viel für deinen Körper werden kann. Am besten du suchst dir gezielt Sportangebote für Schwangere heraus.

Im 2. Trimester

In dieser Zeit ermöglicht dein Körper das Wachstum des Bauches: Gelenke und Bänder werden lockerer. Dadurch fällt einem Sport leichter – das darfst du ausnutzen! Aber Vorsicht: Die Lockerung bedeutet auch, dass der Körper verletzungsgefährdeter ist. Also ein Ja zum Sport und ein doppeltes Ja zur Vorsicht. Statt den Stepper zu nehmen, reicht auch ein energisches Marching am Platz und beim Walken sollte es vielleicht nicht der holprige Waldweg sein. 

Im 3. Trimester

Je größer der Bauch, desto größer die Belastung. In den letzten drei Monaten musst du besonders darauf achten, was dein Körper noch mitmachenn kann und was nicht. Sollten während oder nach dem Training Schmerzen auftreten, ist das ein eindeutiges Zeichendafür, das Pensum herunterzufahren. Wer bisher gejoggt ist, kann zum Walken wechseln und wer besonders unter Schmerzen in den Gelenken durch das Gewicht leidet, sollte auf Aquajogging oder Schwimmen umsteigen, das schont die Gelenke, da dir dein eigenes Körpergewicht abgenommen wird.

Das geht immer:

Walken, Aquajogging, Schwimmen

Das geht nimmer:

Sport mit Sturzgefahr, z.B. Reiten, Skifahren, Klettern, Fußball u.s.w.

Das Wichtigste: Höre auf deinen Körper. Sobald es anfängt, unangenehm zu werden, solltest du aufhören oder eine Pause einlegen. Du darfst (und sollst) dich bewegen, deine Komfortzone aber nicht verlassen.

Erstellt von: lls

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