Die "Kinderzeitmaschine" ist eine neue Website für Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren. Die jungen Besucher erfahren unter www.kinderzeitmaschine.de, dass Geschichte gar nicht langweilig sein muss, sondern viel Spaß machen kann.
Damit die Kinder in die Zeitmaschine einsteigen, nimmt Lucy, das freche Mädchen von nebenan, sie an die Hand. Lucy begegnet auf ihrer Reise Kindern aus jeder Epoche. Hier heißt es Fragen stellen, denn nur wer fragt, wird schlau!
Ein interaktiver Zeitstrahl soll Kindern eine Vorstellung von historischen Entwicklungen liefern. Was war wann? Wie sahen die Zeitabstände aus? Viele wichtige Kulturen entwickelten sich gleichzeitig, auch das zeigt die Kinderzeitmaschine auf. Und Thema sind hier nicht nur die Klassiker wie Ägypten, sondern auch Mesopotamien, Indien, China und Mesoamerika rücken in den Mittelpunkt. Spiele, wie ein Zeitquiz oder ein Memory, umrahmen die kindgerecht aufbereiteten Informationen zu jeder Epoche, interaktive Karten sowie ein Machmit-Bereich mit Basteltipps und Rezepten sowie vielen Buchtipps machen die einzelnen Epochen lebendig.
Im Rahmen einer Projektförderung der Bundesinitiative "Ein Netz für Kinder" konnten drei Redakteurinnen dieses spannende Projekt umsetzen.
"Wir wollten zeigen, dass Geschichte auch unterhaltsam sein kann", meint Kirsten Wagner vom Team KidsKulTour. "Leider empfinden Kinder das Thema Geschichte oft langweilig.“ Das muss nicht sein, dachten sich die Redakteurinnen von KidsKulTour und machten sich ans Werk. Sabine Gruler ist Historikerin. Schon immer war es ihr ein Anliegen, einen zumindest groben Überblick von geschichtlichen Entwicklungen zu erhalten. "Diese Übersicht und der Blick auf die Zusammenhänge fehlt selbst noch vielen Studenten", meint sie. "Dem wollten wir abhelfen und auch schon früher ansetzen". Das Ergebnis ist die Kinderzeitmaschine, die Kinder in die Vorgeschichte, zu den alten Kulturen, in die Antike, das Mittelalter und das Zeitalter der großen Entdecker führt.
Die Kinderzeitmaschine ist zwar ein Internetprojekt, will aber zeigen, dass neben den Online-Medien viele Möglichkeiten bestehen, Informationen zu vertiefen, zu erweitern und zu veranschaulichen. So können sich die Kinder selbst mittels einer interaktiven Karte ganz leicht über Museen in ihrer Nähe informieren.
Geschichte ist lebendig und erfahrbar, auch ohne pädagogischen Zeigefinger, sondern mit Spaß an der Sache!
Erstellt von: mr
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