Umgang mit Medien

Online-Datenschutz für Kinder

Kinder von heute wachsen mit Medien wie Computer, Smartphone oder Tablet auf. Mitglied in sozialen Netzwerken zu sein ist fast schon selbstverständlich und so fangen manche Kinder schon im Grundschulalter an selbstständig im Internet zu surfen. Umso wichtiger ist es sie schon früh für einen sicheren Umgang mit ihren Daten zu sensibilisieren. Denn: Sind diese einmal im Netz, ist es schwierig sie zu kontrollieren oder gar komplett wieder zu löschen. Außerdem lauern bei Datenmissbrauch Gefahren wie Cybermobbing, Ausspionieren oder die unerlaubte Weitergabe für kommerzielle Zwecke. Ein paar Tipps können helfen die Kinder zu sicheren "Surfern" zu machen.

© Can Stock Photo Inc. / dolgachov

Sensibler Umgang mit Daten

Empfehlenswert ist es generell so wenig Daten wie möglich über sich preiszugeben. So haben private Adresse, Handynummer oder Geburtsdatum mit Jahr in der Regel nichts im Profil eines sozialen Netzwerks zu suchen. Zusätzlich sollte beim Erstellen einer Emailadresse darauf geachtet werden, stets Fantasie- oder Spitznamen für die Kinder zu verwenden. Am besten fangen Eltern schon früh an mit ihren Kindern den Umgang mit dem Internet zu besprechen, da besonders kleinere Kinder die Gefahren, z.B. eines etwaigen Datenmissbrauchs, noch nicht abschätzen können.

Sicheres Erstellen von Passwörtern

Wichtig beim Erstellen eines Passwortes ist, dass dieses keinerlei Bezug zu persönlichen Daten beinhalten sollte. Zudem ist es ratsam möglichst viele Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen sowie Sonderzeichen zu verwenden. Damit die Kinder ihr Passwort trotzdem nicht vergessen, kann man auch hier auf "Eselsbrücken" zurückgreifen. So könnte es sich zum Beispiel aus den Anfangsbuchstaben eines Satzes zusammensetzen. Aus "Alle meine Entchen schwimmen auf dem See" könnte so "AmEsAdS" werden. Mit zusätzlichen Zahlen oder Sonderzeichen wird das Passwort noch sicherer.

Datenschutz in sozialen Netzwerken

Oft ist gerade jüngeren Nutzern sozialer Medien nicht bewusst, dass persönliche Angaben oder Bilder von Facebook, Twitter und Co. schnell zu Werbezwecken an Dritte weitergegeben werden können. Daher ist es ratsam, dass Eltern mit ihren Kindern die Privatsphäre-Einstellungen bei Einrichtung eines Kontos genau prüfen. Oft sind die gesuchten Häkchen nicht so leicht zu finden im Dschungel der Einstellungen. Dennoch ist es wichtig, beispielsweise die Auffindbarkeit des Profils zu deaktivieren sowie die Sichtbarkeit der Daten so einzustellen, dass nichts bis kaum etwas von Fremden gesehen werden kann. Zusätzlich ist es ratsam, das Kontaktieren des Kindes durch Fremde in den Einstellungen zu unterbinden.

Datenschutz auf dem Handy

Gerade auf dem Handy ist besondere Vorsicht beim Umgang mit eigenen Daten geboten. Bevor Eltern ihrem Kind ein Smartphone schenken, sollten sie zunächst überprüfen, ob es auch schon reif genug für die Nutzung ist. Es sollte dem Kind verständlich erklärt werden, dass vor allem bei mobiler Kommunikation die Sensibilität persönlicher Daten, wie Name, Telefonnummer, Adresse aber auch von eigenen Bildern oder Videos, höchste Priorität hat. Den Kindern sollte bewusst werden, dass vertrauliche Informationen nicht weitergegeben werden sollten, schon gar nicht an Fremde. Laut der AGBs sind Anwendungen wie "Whatsapp" oder der "Facebook Messenger" daher für Kinder auch noch nicht geeignet. In jedem Fall sollten die Nutzungsbedingungen vor einer Installation genau gelesen werden. Auch für andere Apps ist das Prüfen des Zugriffs auf persönliche Daten ratsam. Daten-Spuren im Browser wie Cookies, Cache, Passwörter oder der Verlauf können durch entsprechendes Einstellen der Sicherheitsbestimmungen am Smartphone regelmäßig gelöscht werden. Auch eine Bildschirmsperre sowie das Aktivieren eines SIM-Karten Passwortes sind zum Beispiel für den Fall eines Verlustes wichtig. Für die Sicherheit des Smartphones sollten im Allgemeinen folgende Einstellungen deaktiviert werden:

  • GPS-Standortdaten
  • Standortsuche für Google Suche und Google Maps
  • Speicherung von Daten-Backups
  • WLAN Funknetz
  • Bluetooth
  • Verfolgung des Surfverhaltens durch Werbeanbieter

Gewinnspiele, Onlinegames und Datenschutz beim Onlineeinkauf

Bei Gewinnspielen oder Onlinegames sollte man vorsichtig sein, da gerade bei Gewinnspielen oft nach persönlichen Daten wie privater Adresse oder Telefonnummer gefragt wird. Gewinnspiele bei denen lediglich die Emailadresse verlangt wird, sind unproblematischer, wobei dann, wie bereits erwähnt, am besten eine Emailadresse verwendet werden sollte, aus der nicht der richtige Name des Kindes hervorgeht. Insgesamt sollten Kinder nur nach Absprache mit den Eltern an Gewinnspielen teilnehmen. Es ist daher ratsam früh mit den Kindern darüber zu sprechen, da durch Werbung oft Gewinnspielanzeigen auf dem Bildschirm erscheinen. Besonders auf einigen Onlinegameseiten kursiert sehr viel Werbung, wobei es auch oft um kostenpflichtige Spielerweiterungen geht. Eltern sollten daher nie ihre Kreditkartendaten auf dem Computer abspeichern, wenn sie ihre Kinder daran "surfen" lassen. Auch wenn es bequemer ist, die Daten nicht immer wieder erneut eingeben zu müssen, besteht so schnell die Gefahr, dass diese unerwünscht verwendet werden. Das gilt natürlich auch für Onlineeinkäufe anderer Art.

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz für Kinder finden sich unter www.schau-hin.info

Erstellt von: ts

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