

| REGIE & DREHBUCH: | Andi Rogenhagen |
| KAMERA: | Ralf M. Mendle |
| GENRE: | Komödie |
| PRODUKTIONSJAHR: | 2010 |
| PRODUKTIONSLAND: | Deutschland |
| PRODUKTION: | Wüste Film |
| IN KOPRODUKTION MIT: | Wüste Film West, NDR |
| IN ZUSAMMENARBEIT MIT: | Arte |
| LÄNGE: | 85 Minuten |
| FORMAT: | Cinemascope |
| TON: | Dolby digital |
| FESTIVALS: | 21. filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern |
| 14th Shanghai International Film Festival | |
| 22. Internationales Filmfest Emden | |
| Festival des deutschen Films |
EIN FILM VON ANDI ROGENHAGEN
mit JASNA FRITZI BAUER, WALDEMAR KOBUS, VICTORIA TRAUTTMANSDORFF, STEFAN KURT, RENATE DELFS, FALK ROCKSTROH
UND ALS GAST NORA TSCHIRNER
KINOSTART: 7. JULI 2011
Eva hat Tourette – aber Tourette hat nicht Eva!
Autor und Regisseur Andi Rogenhagen (THE FINAL KICK; DIE FRAU, DIE AN DR. FABIAN ZWEIFELTE) erzählt in EIN TICK ANDERS die Geschichte der am Tourette-Syndrom erkrankten Eva und ihrer liebevoll-schrägen Familie.
Eigentlich ist Eva glücklich – auch wenn ihre Familie etwas seltsam ist: Oma sprengt ihren alten Staubsauger mit China-Böllern in die Luft, Vater sitzt in Schlips und Kragen im Park und schreibt Bewerbungen, Mutter ist im Dauer-Kaufrausch und Evas kleinkrimineller Onkel Bernie landet mit seiner Band einen Flop nach dem anderen. Und dann ist da noch Evas Tourette-Syndrom, das auch in ihrem sonstigen Alltag immer wieder für Probleme und komische Situationen sorgt. Im Kreise ihrer Familie, die ihre Krankheit kennt und akzeptiert, fühlt sich Eva aber geborgen und sicher. Kein Zucken und kein Pöbeln, höchstens mal ein kleiner Fluch oder ein freundlicher Hitlergruß - solange sie zuhause ist, ist alles gut. Die Situation ändert sich jedoch schlagartig als Evas Vater ein Job in Berlin angeboten wird. Muss Eva nun ihre vertraute Umgebung verlassen? Ein Plan muss her und zwar schnell. Denn eins ist für Eva klar: nach Berlin geht sie auf gar keinen Fall!
Hauptdarstellerin Jasna Fritzi Bauer, die noch bis 2012 an der Schauspielschule "Ernst Busch" in Berlin studiert, wurde beim FILMKUNSTFEST MECKLENBURG-VORPOMMERN aufgrund ihrer anrührenden und energiegeladenen Darstellung der tourettekranken Eva mit dem Nachwuchsdarstellerpreis ausgezeichnet.
In der Laudatio hieß es: Völlig uneitel stellt sie ihr Spiel ganz und gar in den Dienst ihrer Figur und es gelingt ihr, die selbstbestimmte, selbstironische, längst nicht auf ihre Krankheit reduzierte Eva zu erschaffen, die sich durch das Drehbuch träumt. Durch große Ernsthaftigkeit und zugleich selten zu sehende Leichtigkeit erzeugt sie eine ungeheure Sympathie für ihre Figur. „Ein Tick anders“ ist nicht zuletzt deswegen ein Film für und nicht über Tourette-Betroffene geworden.

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