Interview mit Julie Delpy

"Kinder müssen wissen, dass die Welt nicht wie Disneyland ist"

Foto: © NFP marketing & distribution* / Foto: Anne Wilk

Julie Delpy ist viele Dinge. Sie ist Schauspielerin, Regisseurin, Musikerin. Und sie ist Mutter. Jetzt hat sie einen Film über das Mutter-Sein gemacht. Aber keinen, wie man ihn im ersten Moment erwarten würde. Keine Babys, keine ein wenig zerrütteten aber dennoch ganz beständigen Beziehungen, nein. Lolo ist ein Film über eine Alleinerziehende und ihren erwachsenen Sohn, der immer noch zu Hause wohnt und systematisch jede Beziehung seiner Mutter zu einem Mann sabotiert. Man könnte sagen, das Kind sei ein Soziopath. Man könnte sagen, es sei einfach verzogen. Wir haben mit Julie Delpy über genau das gesprochen: Die Urangst jeder Mutter, ihr Kind zu verkorksen und wie man es am besten vermeidet.

Interview: Alexandra Bersch

Es ist kurz vor Weihnachten in Berlin. Im Grand Haytt Hotel werde ich für das Interview in eine Suite geführt. Das Licht ist gedimmt, es riecht nach kaltem Rauch. Julie Deply sitzt auf dem Sofa, sie ist müde von dem langen Flug aus Los Angeles. Am nächsten Tag ist ihr Geburtstag. Sie trägt einen schwarzen Pullover zu einem schwarzen Rock, dazu eine große schwarz geränderte Brille. Bei jeder anderen blassen blonden Frau würde es trostlos aussehen, bei ihr ist es Stil. Sie ist Französin und niemand sieht so gut aus ganz in schwarz wie Französinnen. Sie sagt oft und gerne "Fuck" und "Shit", das macht sie mit gleich noch sympathischer. Bei ihr würde es mich auch nicht stören, wenn sie während des Interviews raucht. 

amicella: Lolo ist offensichtlich ein Film über das Loslassen

Julie Delpy: Naja, am Ende, ja. Über das Endlich-Loslassen.

Wie wichtig ist es, dass Eltern für ihre Kinder auch Freunde, ja sogar Kumpel sind? So wie Violette zum Beispiel, sie geht ziemlich offen mit ihrem Sohn um und teilt Dinge mit ihm, die vielleicht nicht jede Mutter mit ihrem Kind teilt.

Ich glaube, Menschen sind verschieden. Für manche sind ihre Eltern wie Freunde und manche wahren eine Distanz zu ihnen und sprechen nicht über zu persönliche Dinge. Und wiederum andere kommen überhaupt nicht miteinander klar. Ich weiß nicht, ob es wichtig ist, mit seinen Eltern auf diese Weise befreundet zu sein. Ich hatte Eltern, die wie meine Freunde waren. Aber es muss nicht so sein. Bei Lolo und Violette ist es aber eine ganz natürliche Geschichte, denke ich. Sie ist cool, sie arbeitet in der Modewelt, sie hat ihn jung bekommen. Sie trennen 25 Jahre von ihrem Kind, da scheint es irgendwie normal zu sein, dass man sich näher steht.

Ist es so ein Single-Mutter-Ding mit seinem Kind so offen über das eigene Sexleben zu reden?

Mit meinen Eltern und mir war es so, das ist also mein Erfahrungswert. Aber ich denke nicht, dass es so unüblich ist. Ich habe viele Freunde, die diese Art von Unterhaltungen mit ihren Eltern führen. Vielleicht ist es was Französisches (lacht).

Das wäre auch meine nächste Frage gewesen, denn in einem früheren Interview hast du gesagt, dass Sex ein sehr wichtiger Teil der französischen Kultur ist.

Ja, das ist er – oder zumindest die Offenheit, mit der wir darüber reden, auch in bourgeoisen Familien. Sieh dir doch nur mal die französischen Präsidenten an! Sie ficken immer Schauspielerinnen oder Sängerinnen, die nicht ihre Ehefrauen sind. Und dann ist es überall in den Nachrichten, aber niemand verurteilt sie deswegen. Ich denke, in Frankreich herrscht einfach mehr Freiheit, was das angeht. Wenn du ganz oben bist, erwartet eigentlich jeder von dir, dass du mindestens ein Verhältnis hast. In Amerika zum Beispiel kannst du das vergessen. Wenn du dort als Präsident eine Affäre hast, bist du geliefert und deine Karriere ist vorbei. In Frankreich fängt deine Karriere damit erst an.

"Dieser Fim ist inspiriert von meiner Angst, etwas falsch zu machen"

Wie haben die Amerikaner eigentlich darauf reagiert, dass Violette und ihre Freundin im Film die Dinge beim Namen nennen? Und vor allem, als Violette ihrem schwulen Freund das Foto von Jean-Renés bestem Stück zeigt?

Du hast es verstanden! Weißt du, nicht jeder hat verstanden, was sie in dieser Szene gemacht hat (lacht). Es ist so lustig! Besonders Männer haben es einfach nicht geblickt. Ich glaube, sie können es sich nicht vorstellen, dass eine Frau so etwas tun würde – ihr Ding jemand anderem zeigen.

Dabei ist es doch so klar. Warum sonst sollte eine Frau ein Foto davon machen?

(lacht) Ja, ich weiß! Man will doch damit angeben! Aber zurück zu deiner Frage: Klar haben sich manche Amerikaner angegriffen gefühlt und auch peinlich berührt. Aber das ist halt so, ich mache mir darüber keine Gedanken.

Lolo ist neben der Thematik des Loslassens und der vielen Sexgespräche auch ein Film über eine Angst, die jede Mutter hat: Unbewusst etwas zu tun, dass ihr Kind für immer versaut.

Genau das ist es! So viele Leute haben es total missverstanden und sind zu mir gekommen und haben gesagt, dass der Film von meiner Beziehung zu meinem Kind inspiriert wurde und ich habe dann geantwortet: "Nein! Er ist inspiriert von meiner Angst, etwas falsch zu machen." Ich sehe ständig Leute, die von ihren Eltern total versaut wurden. Das schlimmste ist, wenn Eltern ihr Kind immer niedermachen, ihm immer wieder aufs Neue erzählen, es sei nicht gut genug. Aus diesen Kindern werden dann total unglückliche Menschen, deren Leben ein totales Desaster ist. Sie können niemals nach vorne sehen, sie blicken immer zurück und denken sich: Ich hätte es besser machen können. Sie zweifeln, sie zerfallen, ihr Leben ist die Hölle! Und dann gibt es Kinder, deren Eltern ihnen ständig erzählen, sie wären die besten und brillantesten Wesen auf der Welt und dass ihnen immer alles gelingen wird. Dieses Verhalten kann Kinder größenwahnsinnig machen. Aber das ist irgendwie immer noch besser, als andersrum, oder? Im Film habe ich versucht zu zeigen, was passieren kann, wenn man sein Kind so sehr auf ein Podest stellt, dass aus ihm ein größenwahnsinniges Monster wird.

Beim ersten gemeinsamen Abendessen taxiert Lolo (Vincent Lacoste) den neuen Liebhaber seiner Mutter, Jean-René (Dany Boon).
© The Film

Aber es ist manchmal echt schwer, oder? Sein Kind nicht immer auf ein Podest zu stellen…

Oh ja! Es ist witzig, als mein Sohn jünger war, habe ich ihn "mein kleiner Imperator" genannt. Aber nach einer Weile habe ich gemerkt, dass ich damit aufhören sollte. Denn da sagte er zu mir: "Aber Mama, ich bin der Imperator!", und ich sagte nur: "Nein, bist du nicht. Du bist nicht der Boss. Ich bin der Boss." (lacht) Manchmal muss man Dinge einfach wieder zurechtrücken. Du kannst kein Kind haben, das denkt, es sei der Boss von allen, das wäre eine Katastrophe. Er wird dein Leben zur Hölle machen und seins auch. Als Mutter muss man sich ständig fragen, was man seinem Kind sagt und was es davon versteht. Kinder nehmen dich beim Wort. Als Violette Lolo also sagte, er sei die Liebe ihres Lebens, hat er es wörtlich genommen. Und manche Dinge, die du zu ihnen sagst, vergessen Kinder nie (seufzt).

Das klingt so, als hättest du Erfahrungen damit

Oh ja. Als ich noch nur Schule gegangen bin, war ich nie Klassenbeste, aber immer so an sechster oder siebter Stelle. Irgendwann habe ich meinen Vater gefragt: "Sechste oder Siebte sein ist ziemlich gut, oder Papa?" Es war merkwürdig, meinen Vater sowas zu fragen, denn er ist totaler Anarchist und jeglicher Wettbewerb ist ihm vollkommen egal. Aber dieser Vater sagte dann zu mir: "Schau niemals auf die Leute, die hinter dir sind. Schau auf die Leute vor dir und versuche immer, es besser zu machen." Und bis zum heutigen Tag ist es so, dass wenn ich etwas erreiche, ich stets die Leute sehe, die mehr erreicht haben und sage mir, dass ich besser werden muss. Ich fühle nie, dass ich gut genug bin, das macht mein Leben zu einem Kampf. Und das alles wegen dieser einen blöden Sache, die mein Vater irgendwann mal gesagt hat! In meinem Kopf weiß ich, dass es totaler Bullshit ist, weil mein Vater nicht so ist und selbst nicht nach dieser Regel lebt. Er ist ein Träumer. Aber er hat mich mit dieser Aussage zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Und genau das machen Eltern. Mit allem was sie tun und sagen, ob bewusst oder unbewusst, formen sie unsere Persönlichkeit. So wie diese eine Phrase, Liebe meines Lebens – amour de ma vie – sie bleibt an dir kleben.

Wie realistisch ist das, was mit Violette passiert? Dass sie sich selbst eingesteht, dass ihr Sohn verrückt ist und dass sie etwas ändern muss?

Ich denke, sie realisiert, dass sie zu lange nachsichtig mit seinen Spielchen war. Und dass es wahrscheinlich das Beste ist, für eine Weile auf Abstand zu gehen. Sie macht es aus Mutterliebe, sie macht es für ihn. Es ist gut für ihn, dass sie sich emanzipiert und sagt, dass es genug ist. Ich weiß es aus meinem eigenen Leben: Mein Sohn ist so viel ausgeglichener und glücklicher, wenn ich auch mal Nein sage und dabei bleibe. Ja, manchmal bin ich auch inkonsequent, aber wenn es wirklich drauf ankommt, dann stehe ich zu meinem Wort. Mein Sohn ist glücklicher, wenn er klare Grenzen aufgezeigt bekommt. Kinder brauchen Grenzen.

Weil sie sie nicht selbst setzen können.

Genau. Und deshalb frage ich meinen Sohn auch nie, was wir unternehmen sollen. Damit wäre er total überfordert. Machen wir das oder machen wir das oder fahren wir dahin oder dahin? Ich sage einfach: "Heute gehen wir ins Museum." Und dann machen wir das und haben ganz viel Spaß dabei. Wenn ich ihm zu viel Wahlfreiheit lassen würde, würde es ihn verrückt machen. Er braucht…

… Struktur.

Ja, genau, er braucht Struktur. Ich hatte als Kind nicht viel davon und glaube, dass das nicht unbedingt gut war. Wahrscheinlich rühren viele meiner Ängste daher.

Hast du von diesem Buch gehört – Warum französische Kinder keine Nervensägen sind: Erziehungsgeheimnisse aus Paris?

Ja. Da, wo sie schreibt, dass französische Kinder sich besser benehmen.

Und dass französische Mütter schöner sind, mehr arbeiten und mehr Kinder haben.

Weißt du, was das Gute daran ist, eine Mutter in Frankreich zu sein? Etwas, was nicht überall in den Industriestaaten der Fall ist? Wenn du ein Kind hast und wieder arbeiten gehen willst, weil deine Arbeit und deine Karriere dir auch wichtig sind, macht dir niemand ein schlechtes Gewissen deswegen. Das ist sehr hilfreich. Für die Mutter, für das Kind und auch für die Partnerschaft. Ich zum Beispiel wurde halb von meinen Großmüttern aufgezogen. Meine Eltern mussten arbeiten und ich war bei meinen Omas und habe nie darunter gelitten, mal zwei oder drei Monate ohne meine Eltern zu sein. Aber Dinge haben sich geändert und heute wollen die Großeltern oft einfach ihr Ding machen und ihre Freiheit genießen. Oder sie leben in einem anderen Land, so wie es bei mir der Fall ist. Ich habe keine Familie um mich, die mir mit meinem Kind hilft. Das ist schade.

Sollte Violette dieses Buch gelesen haben?

(lacht)

Weil sie die Bedürfnisse ihres Kindes vor ihre eigenen stellt.

Ich mache das auch. Aber ich lebe ja auch in Amerika (lacht).

"Ich lüge mein Kind nicht an, was die Welt um uns herum angeht"

Also würdest du sagen, dass du mehr amerikanische als französische Mutter bist?

In vielerlei Hinsicht, ja. Das einzige, was französisch an mir als Mutter ist, ist die Tatsache, dass ich mein Kind nicht anlüge, was die Welt um uns herum angeht. Ich packe ihn nicht in Watte und schirme ihn von all den Dingen ab, die um uns passieren. Ich war mal bei einem Eltern-Kind-Treffen und da war ein Vater, der seinem Sohn ein Buch über einen Wal vorgelesen hat und da war auch eine Harpune und das Kind hat gefragt, was das ist und der Vater meinte dann: "Das haben sie früher benutzt, um Wale zu töten." Und ich habe dann gesagt: "Was meinst du mit 'früher'? Sie töten immer noch Wale damit." Und das Kind hat mich total erschrocken angeguckt und der Vater war böse und ich habe ihm gesagt, dass er seinem Kind nicht erzählen kann, dass heutzutage keine Wale mehr getötet werden, weil es einfach nicht wahr ist. Du musst deinen Kindern keine Bilder oder so zeigen, aber sie müssen wissen, dass die Welt nicht wie Disneyland ist. Zu viele amerikanische Kinder sind überbehütet und irgendwann gehen sie hinaus in die Welt und kommen überhaupt nicht mehr klar.

Vielleicht ist das der Grund, warum dort zu Hause unterrichten so beliebt ist?

Ja, damit sie der Welt außerhalb ihres sicheren Zuhauses nicht zu früh ausgeliefert sind. Aber das ist falsch. Denn früher oder später kriegt die Welt dich. Und es ist besser, sie vorher Schritt für Schritt kennenzulernen. Wie Mithridates (von 120 v. Chr. bis 63 v. Chr. König von Pontos, dem damals größten und einflussreichsten Königreich Kleinasiens, Anm. d Red.), der sich jeden Tag ein bisschen Gift verabreichte, damit er später nicht vergiftet werden konnte. Es ist wichtig, Kindern jeden Tag ein bisschen mehr vom wahren Leben zu zeigen und zu erklären, damit sie nicht verrückt werden, wenn sie mit zwölf in der Schule erfahren, dass es tatsächlich Böses gibt auf der Welt.

Das ist doch mit Lolo passiert. Seine Mutter war immer da, um ihn vor allem zu beschützen.

Richtig. Er musste nie arbeiten, er hat alles von ihr bekommen. Sie hat geschuftet, um Geld für die beiden zu verdienen, sie hat ihn allen vorgestellt – im Grunde verdankt er ihr seine kleine Karriere. Es war immer sehr einfach für ihn.

Und er dachte, sie würde ihn niemals verlassen, würde immer bei ihm bleiben und ihn behandeln wie einen König

wie ihren Imperator (lacht).


Lolo

Ab 17. März 2016 im Kino
Regie: Julie Delpy
Drehbuch: Julie Delpy & Eugénie Grandval
Genre: Komödie
mit JULIE DELPY, DANY BOON, VINCENTE LACOSTE, KARIN VIARD und ANTOINE LOUNGUINE

Erstellt von: ab

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