Green Fashion

So erkennst du nachhaltige Mode

Verschiedene Siegel garantieren, dass grüne Mode wirklich nachhaltig und fair produziert wird und machen die Herstellung transparenter.

Photo by Jason Briscoe on Unsplash

Was machen grüne Labels anders?

Green Fashion Labels verwenden für die Herstellung ihrer Kleidung hauptsächlich Bio-Baumwolle sowie andere ökologische Rohstoffe: Zum Beispiel Bio-Leinen, Hanf, das aus Holz hergestellte Tencel oder Recycling- und Upcycling-Materialien. Einige Labels vertreiben ausschließlich vegane Mode, andere setzen auch tierische Rohstoffe wie Wolle ein, die jedoch umweltschonend weiterverarbeitet wird und aus kontrolliert biologischer Tierhaltung stammt. Beim Färben ihrer Stoffe setzen nachhaltige Modelabels auf umweltverträgliche Farben und achten in allen Produktionsschritten auf schonende Prozesse und möglichst wenig Chemie. Neben der Umwelt steht außerdem der faire Handel im Vordergrund: Öko-Labels verwenden Rohstoffe aus fairer Produktion und garantieren soziale Mindeststandards über die gesamte Produktionskette hinweg.

Green Fashion Siegel

GOTS
Das GOTS-Siegel ist vergleichbar mit dem Bio-Siegel für Nahrungsmittel. Es legt einen Mindeststandard für Naturtextilien fest: Diese müssen zu 95 % aus Naturfasern bestehen, von denen noch einmal mindestens 70 % aus biologischem Anbau stammen müssen. Der Einsatz der meisten schädlichen Chemikalien ist verboten, außerdem legt der GOTS auch Sozialstandards fest: So ist Kinder- und Zwangsarbeit verboten, Arbeitsschutz Pflicht und in der Verarbeitung müssen Mindestlöhne gezahlt werden.

IVN
Das IVN-Siegel „Naturtextil best“ stellt aktuell die höchsten Ansprüche an biologische, faire Mode: 100 % der Fasern müssen biologisch erzeugt und natürlichen Ursprungs sein, die Verbote verschiedener Chemikalien sind besonders streng geregelt. Auch die Sozialstandards des IVN sind umfangreicher als die des GOTS – unter anderem sind existenzsichernde Löhne für Anbau und Verarbeitung Pflicht.

Fair Wear Foundation
Das Ziel dieser Organisation ist es, die sozialen Bedingungen der Textilindustrie nachhaltig zu verbessern, indem Kontrollen durchgeführt und transparent über die Fortschritte der teilnehmenden Unternehmen berichtet wird. Somit zeugt es von Vertrauenswürdigkeit und echtem Engagement, wenn ein Label Mitglied dieser Institution ist.

Fairtrade
Das Fairtrade-Siegel für Textilien verlangt faire Löhne und Arbeitsbedingungen für Arbeiter in der Textilbranche. Über das spezielle Fairtrade-Baumwollprogramm kann außerdem Baumwolle ausgezeichnet werden, die unter fairen Bedingungen produziert wurde.

Erstellt von: jr

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