
Das leichte, reißfeste Nanaileder ist dünn und doch robust - aufgrund der ökologischen Herstellung und der besonderen Anmutung ist es bei Designern sehr beliebt. So verwendeten u.a. Mongrels in Common, MICHALSKY, ESMOD Modeschüler und RoyalBLUSH das nachhaltige Leder.
Nanaileder garantiert im Gegensatz zu Leder artgeschützter Tiere vielseitig einsetzbare Möglichkeiten ohne schlechtes Gewissen und bietet weitere Vorteile wie einen hohen, langlebigen Tragekomfort mit geringem Abrieb. Das leichte reißfeste Material ist dünn und doch robust.
So wundert es uns nicht, dass Nanaileder schon kurze Zeit nach der Markteinführung den Weg in die hochwertige Fashion- und Interieurproduktion fand.
Seit 2009 verwendet das Berliner Designer-Duo Mongrels in Common bei seinen Kollektionen immer wieder das Leder der Firma nanai.
Raffiniert setzten sie das Nanaileder in ihrer Spring/Summer-Kollektion 2010 in Form von Applikationen bei Styles aus beispielsweise leicht fließenden Stoffen ein. Besondere Highlights waren jedoch hochwertige Kleidungsstücke und luxuriöse Taschen, die vollständig aus dem besonderen Leder gefertigt worden sind.
2010 starteten nanai und die Modeschule ESMOD Berlin zum zweiten Mal eine Zusammenarbeit. Die Studenten hatten die Chance, Kreationen aus Nanaileder zu fertigen und einer Fachjury zu präsentieren.
Mit seiner Corsage aus grün eingefärbtem Nanaileder und schwarzen Federn gewann Felix Hupka den ersten Preis.
Schon 2009 nahmen neun SchülerInnen des 2. Ausbildungsjahres bei ESMOD Deutschland Berlin am Workshop Nanai-Salmo Leather teil. Die dabei entstandenen Accessoires wurden auf den Messen APLF, Hong Kong und Lineapelle Bologna vorgestellt.
„Als junges, innovatives Unternehmen ist es uns wichtig, die Designer von morgen zu unterstützen. Zudem rücken die Themen Nachhaltigkeit und die Verwendung ökologischer Materialien in der Modebranche immer stärker in den Vordergrund. Die Konsumenten machen ihre Kaufentscheidung zunehmend von diesen Aspekten abhängig. Gleichzeitig möchten sie nicht auf Qualität und Luxus verzichten. Gerade die jungen, die zukünftigen Designer wachsen jetzt mit diesem Wissen und der Entwicklung auf...", sagt Holger Hain, Geschäftsführer von NANAI.
Designer Michael Michalsky setzt bei seiner Herbst/Winter Kollektion 2010/11 das besondere Leder von nanai ein.
Raffiniert zu mehrfarbigen Stücken vernäht, findet das Leder als Saum bei diversen Kollektionsteilen Verwendung.
Chrissie Morris setzt bei ihren exklusiv für MICHALSKY entworfenen Frauenschuhen mit dem exotisch anmutenden Leder Akzente.
Die Idee zur Herstellung von Nanaileder entstand bei dem größten Lachsveredler der Welt, der Laschinger GmbH/Morpol S.A. – der Muttergesellschaft von nanai.
Das Nebenprodukt „Lachshaut“ sollte eine höhere Wertschöpfung erzielen und daraus entwickelte sich die Vision, die Haut in einem industriellen, umweltfreundlichen Verfahren zu erstklassigem Leder zu verarbeiten.
Die Vision hat einen Ursprung: Sibirien.
Am Unterlauf des Flusses Amur, dem 4.500 km langen „Schwarzen Drachenfluss“, lebt seit Jahrtausenden das indogene Volk der Nanai - „Die Goldenen“.
Seit jeher hatte die Verwendung von Fischhaut für sie eine vitale Bedeutung.
Das strapazierfähige Leder fand Verwendung in der Boots-, Zelt- und Taschenherstellung sowie bei der Fertigung religiöser Objekte, wie Schmuck und Kleidung, deren Ausstrahlung den Riten der Schamanen Wirkung verleihen sollte. Diese einmalige Handwerkskunst und der traditionelle Ursprung des Gerbverfahrens waren für das Unternehmen nanai Inspiration und Wegweiser zugleich.
Nachhaltigkeit, ökologische Haltung und Verarbeitung sind die Grundprinzipien, nach denen Nanaileder hergestellt wird. nanai steht für Leder "Made in Germany" und ist weltweit der einzige Produzent von Nanaileder, der 100% chromfrei gerbt. Bei den Varianten Mimosa und Kastanie erfolgt die Färbung bereits während des Gerbprozesses durch spezielle rein pflanzliche Gerbstoffe.
Aufgrund der schonenden Weiterverarbeitung des naturbelassenen Leders mit Farben auf Wasserbasis ergeben sich weitere vielfältige Farbtöne. Man kann sich guten Gewissens mit Nanaileder umgeben, da es ein Nebenprodukt der Lachsindustrie ist, und kein Tier nur der Haut wegen gezüchtet wird.
Schon bei der Auswahl der Lachshäute werden ausschließlich Tiere verwendet, die aus Aquakulturen mit artgerechter Haltung, aus zertifizierten Biolachsfarmen in Irland, stammen. Somit ist Nanaileder eine echte Alternative zu exotischen Lederarten wie Rochen, Schlange, Strauß oder Alligator.
Erstellt von: mr

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