
... nimmt grundsätzlich alle Zutaten, die ihm zur Verfügung stehen, inklusive Soßen und gemischten Fleischsorten.
... verzichtet meist auf Zwiebeln und Tzatziki (häufig um beim nächsten Kundentermin nicht unangenehm aufzufallen) und entscheidet sich überdurchschnittlich oft für Hähnchenfleisch. Offiziell isst er gerne Sushi.
... legt keinen großen Wert auf Geschmacksvielfalt. In seine Tasche kommt Fleisch - und eventuell ein wenig Soße.
... möchte trotz seiner Abneigung gegen am Spieß gegrilltes Fleisch der Deutschen liebsten Snack genießen. Statt Kalb und Hähnchen kommt meist Feta in die Tüte. Häufiger als zum Feta-Döner wird dann wohl doch zur Falafel gegriffen.
... bestellt "Döner mit Alles aber ohne scharf".
... verzichtet auf Brot, weil die Ernährung zu viele Kohlehydrate einfach nicht zulässt.
... fragt ob es im Dönerladen vielleicht auch Currywurst gibt.
... nimmt das Pomm-Döner-Menü mit extra viel Soße und Cola-Light.
... braucht unbedingt eine Gabel zum Herauspicken des Inhaltes, weil er unsere Tipps zum richtigen Döner essen nicht gelesen hat.
Wer kennt das nicht: Schnell mal rüber zum Dönerladen an der Ecke, eine leckere Brottasche kaufen und los geht es mit dem Fast-Food-Genuss.
Doch kaum hat man den Döner in Richtung Mund geführt rutschen auch schon die ersten Stückchen an der Seite raus, Tzatziki tropft und die Klamotten sehen aus wie nach einer Essensschlacht.
Die Auswahl der Zutaten
Schon bei der Bestellung kann man für einen guten Halt der Dönertasche sorgen. Denn: Tomaten und Gurken unterscheiden sich in Form und Konsistenz so sehr von den anderen Zutaten, dass sie zwangsläufig als Erstes an der Seite herausrutschen. Wer gut vorbereitet sein möchte, sollte also auf dieses Beiwerk verzichten. Und sind wir doch mal ehrlich - meist sind die Tomaten aus dem Dönerladen sowieso eher wässrig und frei von Aroma.
Die richtige Anordnung
Wichtig ist auch die Positionierung der Zutaten innerhalb des Döners. Einige Dönerverkäufer neigen dazu alles einfach übereinanderzustapeln, Tzatziki darauf - fertig. Besser ist eine gleichmäßige Verteilung bei der auch die Sauce in jeder Schicht vorhanden ist, dies sorgt für zusätzlichen Halt!
Sich selbst ausrichten
Für die perfekte Position auf einen bequemen Stuhl setzen. Die Beine ungefähr hüftbreit fest auf dem Boden platzieren. Mit den Ellbogen auf dem Tisch abstützen und den Döner in beide Hände nehmen. Dabei nicht zu fest drücken.
Mit oder ohne Folie?
Wer unterwegs im Gehen oder Stehen isst, sollte auf die Alufolie als Unterstützung nicht verzichten. Wenn jedoch die richtige Sitzposition gefunden wurde, kann der Döner ohne Probleme "nackt" in die Hände genommen werden, so hat man die größtmögliche Kontrolle über die Brothülle und neigt weniger zum Quetschen.
Den Anfang finden
Am besten beginnt man an der offenen Seite des Döners und beißt dort als Erstes alle überstehenden Dinge behutsam ab, das Brot wird dabei nur gestreift. Dann geht es wie gewohnt oben weiter.
Der Döner-Twist
Grundsätzlich ist es gut, sich gleichmäßig von einer Seite zur anderen (zum Beispiel von links nach rechts) vorzuarbeiten. Nach kurzer Zeit passiert es jedoch häufig, dass der Döner "Schlagseite" bekommt und oben länger als unten ist (oder umgekehrt). In dem Fall einfach umdrehen und weiter essen!
Erstellt von: mr

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