
Nachdem die leckere Spargelpflanze den Winter circa 30 Zentimeter unter der Oberfläche verbracht hat reckt sie jedes Jahr im Frühling ihre Sprossen aus der Erde.
Spargel enthält reichlich Vitamin A, C, B1, B2 sowie Mineralstoffe und Kalium, ist frei von Cholesterin und besteht zu ca. 95% aus Wasser. 100g Spargel enthalten ca. 20 Kilokalorien. Durch seinen hohen Kalium- und Asparaginsäuregehalt wirkt er außerdem entschlackend.
Viele Sorten Spargel stehen uns zur Verfügung. Interessant ist jedoch meist nur die eine Frage: Gibt es heute weißen oder grünen?
Weißer Spargel hat eine sehr faserige Schale die auch gekocht ungenießbar ist. Die Stangen werden vor dem Kochen mit einem Sparschäler oder speziellen Spargelschälern von oben nach unten sorgfältig abschgeschält. Angesetzt wird der Schäler weit oben, kurz unter den Spargelspitzen. Wenn die Stangen nicht sofort weiter verarbeitet werden bewahrt das Einschlagen in ein feuchtes Tuch sie vor dem Austrocknen. Aus den Resten kann man einen Sud für Spargelsuppe herstellen.
Bei grünem Spargel reicht es hingegen meistens, die Stielenden zu kürzen (ca. 1,5 Zentimeter). Wenn die Schale besonders dick ist kann außerdem der untere Bereich der Spargelstange (etwa ein Drittel) geschält werden.
Klassisch wird Spargel in Wasser mit Salz, Zucker und Zitronensaft zubereitet, die Säure der Zitrone erhält die Farbe. Die Garzeit beträgt ungefähr 15 Minuten, je nach Dicke der Stangen, sind sie mit Küchengarn zusammen gebunden ist es leichter den Spargel aus dem Topf zu holen.
Im Spargel-Kochtopf "stehen" die Stangen in einem Sieb und garen im aufsteigenden Dampf.

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