Kleine Aussetzer

Dumm für einen Augenblick: Sekundenschafe im Büroalltag

Jeder kennt diese Momente, kurze Augenblicke der Dummheit, in denen wir Menschen plötzlich Dinge denken und sagen, die einfach keinen Sinn machen. Und schon einen Moment später wird uns klar, was für ein Quatsch da gerade in unserem Kopf passiert ist.

Das Sekundenschaf ist bekannt aus der Sendung "Die Schöne Woche" auf Radio eins. Die denkwürdigsten Gedankenaussetzer hat Malte Welding in seinem Buch "Sekundenschaf - Dumm für einen Augenblick" veröffentlicht. Besonders im Alltag zwischen Schreibtisch, Notizblock, Fax, Handy und Rechner, zwischen analog und digital passieren im menschlichen Gehirn so einige Patzer, wie diese kleine Auswahl zeigt...

Meine Kollegin tippt Kommentare ab, die sie per E-Mail bekommen hat. Viele Minuten lang. Irgendwann kommt sie auf die Idee: "Könnte man auch kopieren."

Habe denselben Screenshot zweimal gemacht, weil ich ihn an zwei Leute schicken wollte.

Es passiert mir immer wieder, dass ich am PC die Vokaltasten (a,o,u) lange gedrückt halte, um den Umlaut zu erzeugen. Leider ist mein PC kein Smartphone, aaaaaaaaargerlich!

Eine Freundin bittet mich, ihr aus dem Büro einen Leitfaden für Mitarbeitergespräche zu faxen, den ich nur auf Papier habe. Klar, mache ich gerne. Dafür gehe ich zum Fotokopierer und mache eine Kopie des Leitfadens. Um ihn ihr zu faxen.

Ich darf nicht vergessen, diesen wichtigen Text vor dem Rechnerneustart in die Zwischenablage zu kopieren.

Ich mache mir Notizen auf einem Zettel. Schließlich kopiere ich einen Text auf meinem Computer mit Strg+C, gucke auf meinen Zettel und überlege einen Moment, wie ich den Text hier einfüge.

Ich suche im Intranet der Firma nach einer Telefonnummer eines Kollegen und gebe dafür den Vornamen in das Suchfeld ein. Nachdem ich die Nummer gefunden habe, scrolle ich nochmal über die Ergebnisse und ärgere mich: "Boah: Schon wieder nur Männer! Typisch!" Bis mir auffällt, dass ich ja nach "Bernd" gesucht habe.

Sehe in einer Zeitung Werbung für einen blauen Winterparka und denke: "Krass, sogar hier Targeted Advertisement."

Ich saß mit einem gelben Textmarker in der Hand vor dem Computer. Auf bild.de sah ich dann, dass in einer Überschrift zwei Worte gelb unterlegt waren, und fragte mich, warum ich die denn markiert hatte.

Ich arbeite beruflich viel mit dem Diktaphon. Als ich dann meinen Anrufbeantworter besprochen habe, lautet die Ansage: "Leider sind wir derzeit nicht zu Hause Punkt In dringenden Fällen erreichen Sie uns unter folgender Nummer Doppelpunkt ..."

Habe mit dem Finger auf dem iPad unterschrieben und dann versucht, dem Techniker den Finger zurückzugeben.

Ich bitte meine Kollegin, mir ein PDf mit wichtigen Kundendaten zu schicken. "Ich habe das PDF nicht mehr, das habe ich eben an die Buchhaltung geschickt."

Meine Schwiegermutter besuchte einen Computerkurs für Anfänger. Plötzlich hob sie die Maus in die Höhe und strich mit ihr über den Monitor. Als die erstaunten Kolleginnen fragten, warum sie das mache, erkärte sie, der Kursleiter hätte ja gesagt: "Bewegen Sie die Maus über den Bildschirm."

Mit den Gedanken mal wieder ganz woanders, habe ich wichtige Notizen, die ich mit Bleistift geschrieben hatte, wegradiert. Als mir auffiel, dass ich diese Notizen ja noch brauche, war ich kurz beruhigt, da es ja noch die Rückgängig-Taste gibt.

Ich arbeite an meiner ersten Kollektion als Jungdesignerin. Während ich entwerfe, überlege ich mir, dass es großartig wäre, wenn es so was wie eine Vernissage auch für Kleidung gäbe.

Ich diktiere einem Kunden einen Zugangscode: "Siebenundzwanzig B neun null." Kunde: "Meinen Sie den Buchstaben Null oder die Zahl Null?" Ich: "..."

Ich musste auf der Arbeit Pakete aus Brasilien sortieren. Aus irgendeinem Grund waren sie alle falsch herum beschriftet, und ich dachte: "Naja, vielleicht ist das so, weil Südamerika auf der anderen Seite der Welt liegt."

Sekundenschaf: Dumm für einen Augenblick

von Malte Welding
Verlag: rororo
ISBN: 978-3499630699
www.sekundenschaf.de

Erstellt von: mr

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