
Online-Bewerbungen liegen immer mehr im Trend. Nach einer repräsentativen Umfrage des Hightech-Verbandes BITKOM schreiben 95 Prozent der deutschen Unternehmen mittlerweile freie Jobs im Internet aus.
So findet man Stellenanzeigen auf Bewerbungs- bzw. Jobportalen oder direkt auf den Internetseiten der Unternehmen. Doch nicht nur für Unternehmen bietet sich damit die Gelegenheit, Zeit und Geld zu sparen. Mit der Bewerbung via Internet ist eine vermeintlich schnelle, kostengünstige und unkomplizierte Methode entstanden.
Jobportale wie Monster.de, StepStone oder Jobscout24 bieten Arbeitssuchenden die Möglichkeit, schnell und einfach nach neuen Jobs zu suchen. In Netzwerken wie Xing oder Jobpilot kann man, nachdem man sein Profil erstellt hat, nach attraktiven Jobs suchen oder sich einfach finden lassen. Doch bevor man sich dazu entschließt, eine Online-Bewerbung zu versenden, sollte man sich genau über das Unternehmen, die Position und die gewünschte Bewerbungsart im Internet oder per Telefon informieren. Einige Unternehmen suchen zwar im Netz, bevorzugen aber weiterhin den klassischen Weg.
Eine intensive Recherche bietet zudem den Vorteil, einen direkten Ansprechpartner zu erhalten und wichtige Informationen über das Unternehmen zu bekommen. Des Weiteren sollte man, sofern vorhanden, sein eigenes Profil im Internet überprüfen, da Unternehmen vermehrt ihre Bewerber im Internet googeln. So geben Seiten wie 123people.de oder yasni.de bei der Namenssuche Auskunft über Internetseiten, auf denen Artikel oder Bilder von der gesuchten Person vorhanden sind. Für den Versand der Unterlagen, sollte sich der Bewerber eine seriöse E-Mail-Adresse mit Vor- und Zunamen anlegen. Adressen wie zuckerschnecke@0815.de sind vielleicht amüsant, hinterlassen beim Unternehmen aber keinen vertrauenswürdigen Eindruck.
„Anfangs erscheint eine Online-Bewerbung kostengünstig, einfach und schnell gemacht. Aber man sollte man aber vorsichtig sein,“ rät Michael Kittlitz, Geschäftsführer der PC-Feuerwehr Franchise & Interactive Media GmbH. „Denn allzu oft verleiht die Onlinebewerbung dazu, fahrlässig mit den eigenen Inhalten umzugehen.“
Quelle: www.bitkom.org
Erstellt von: fy