
Auch Europa ist von ihnen begeistert, so dass sie mittlerweile in vielen Ecken zu sehen sind: Die Motive von Mensch-und Tierfiguren, sowie Landschaften der Chinesischen Malerei sprechen ganz unterschiedliche Generationen an.
Die Vorfahren der chinesischen Kunst malten Figuren von Menschen und Tieren auf Felsen, sowie schöne Muster auf Keramiken. Im Laufe der Zeit entstanden Gravierungen von mysteriösen und komplizierten Mustern, die heute kaum noch vorhanden sind.
Die europäische Malerei kam im 17. Jahrhundert nach China. Um sie von der chinesischen zu unterscheiden, wurde sie als "Xiyang Hua" (Malerei aus dem Westen) und die Chinesische Malerei als "Zhongguo Hua" bezeichnet.
Die chinesische Malerei wird in zwei unterschiedliche Typen unterteilt: Die Feinzeichnung in lebhaften Farben (Gong Bi Zhong Cai Hua) und die freie Skizze in Tusche (Shui Mo Xie Yie Hua). Bei der Feinzeichnung ist der Maler bemüht, ausdrucksvolle Linien herzustellen und die Details hervorzuheben. Die ausgewählten Farben sollen kräftig sein und viele Mineralien enthalten, damit sie eine lange Zeit beibehalten werden. Bereits die Hofmaler in der chinesischen Geschichte wandten diese Maltechnik an, um das Kaiserhaus noch prunkvoller zu gestalten.
Bei der freien Skizze hingegen zeichnet der Maler mit groben Pinselstrichen und hat einen schlichten Stil. Er versucht das Hauptaugenmerk auf den Gegenstand zu setzen und konzentriert sich nicht auf die Genauigkeit. In den Werken möchte der Künstler seine Gefühlswelt zum Ausdruck bringen. Deshalb ist die Tuschmalerei durch Improvisation, Willkürlichkeit und unerwarteten Effekt charakterisiert. Aus diesem Grund kann sie schwer kopiert und erlernt werden. Diese Werke nehmen einen großen Anteil an den chinesischen Gemälden der späteren Periode ein.
Erstellt von: fy

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