Städtereisen

Kurzurlaub in Wien

Wo einst Kaiser durch Straßen und Parks flanierten, lässt sich heute ein abwechslungsreicher Urlaub verbringen. Wien hat mehr zu bieten als Schnitzel und Sachertorte - und auf den Spuren von Kaiserin Sisi & Co. kommt man sich schnell selbst wie ein Monarch vor.


© Can Stock Photo Inc. / serrnovik

Mit seiner prunkvollen Geschichte beeindruckt Wien uns noch heute. Längst ist die Zeit von Kaiser und Adel vorbei, doch die malerische Altstadt und zahlreiche Sehenswürdigkeiten zeugen von prächtigen Zeiten. Schlösser, Parks und Kirchen warten in Österreichs Hauptstadt nur darauf, von uns erkundet zu werden. Beim Shopping in der Mariahilferstraße oder im Karussel auf dem Prater kommt auch der Spaß nicht zu kurz. 


Hofburg

Mittelalterliches Wahrzeichen

Inmitten der Altstadt, an Wiens Prunkavenue Ringstraße, liegt die mittelalterliche Hofburg. Die ehemalige kaiserliche Residenz beherbergt heute den Amtssitz des österreichischen Bundespräsidenten und gehört zu den wichtigsten Wahrzeichen der Stadt. Wer die Hofburg besichtigen möchte, sollte einen ganzen Tag einplanen, denn der Komplex aus zahlreichen verschiedenen Gebäuden ist riesig: Ob Sisi-Museum, Schatzkammer oder Hofbibliothek, in der Hofburg kommt jeder Tourist auf seine Kosten.
www.hofburg-wien.at


Stephansdom

Schwerste Glocke Österreichs

Der Stephansdom ist Wiens bedeutendstes Wahrzeichen und weltbekanntes Kulturgut. Mehrmals täglich finden in dem gotischen Bauwerk Gottesdienste statt, vor allem für prunkvolle Hochzeiten ist der „Steffl“ beliebt. Ganz 343 Stufen führen auf den Südturm, aber der Aufstieg lohnt sich: Die Aussicht über die Stadt ist herrlich! Im kleinen Nordturm dagegen läutet mit der Pummerin-Glocke die schwerste Glocke Österreichs.
www.stephanskirche.at


Wiener Staatsoper

Sightseeing im Walzertakt

1869 wurde die Wiener Staatsoper mit einer Aufführung von Mozarts Don Giovanni eröffnet. Seitdem gehört das luxuriöse Gebäude zu den bekanntesten Opernhäusern der Welt. Grund dafür ist nicht nur das breite Repertoire an Stücken, sondern vor allem der berühmte Wiener Opernball, der für Stars aus aller Welt ein Großereignis darstellt. Der Abend des Balls ist übrigens der einzige im Jahr, an dem die Wiener Staatsoper Gewinn macht.
www.wiener-staatsoper.at


Hundertwasserhaus

Fata Morgana in der Innenstadt

Als 1986 das Hundertwasserhaus fertiggestellt wurde, galt es zunächst als Sensation: Unebene Böden, eine bunte Fassade und üppiger Pflanzenschmuck erinnern beinahe an eine Fata Morgana. Erst nach der Eröffnung stellte man fest, wie unpraktisch das Gebäude tatsächlich ist. So sind die oberen Ziegel zu weich, die Pflege der Pflanzen extrem teuer und die Glasfront des Hauses kann nur nachts mit Straßensperre und Hebebühnen gereinigt werden. Einen interessanten Anblick bietet das Hundertwasserhaus trotzdem. 
www.hundertwasser-haus.info


Schloss Schönbrunn

Rendezvous mit der Kaiserin

Einmal wie Sisi durch Säle und Salons schweben… wer davon träumt, ist im Schloss Schönbrunn an der richtigen Stelle. Ganze 1.441 Zimmer standen der Kaiserin in ihrer Sommerresidenz zur Verfügung, 45 lassen sich heute besichtigen. Schon der 6-jährige Mozart musizierte zu Kaisers Zeiten im Spiegelsaal des Schlosses. Auch außerhalb der Anlage kann man sich bei einem Spaziergang im Schlosspark wie ein Monarch vorkommen oder sich im Tierpark Schönbrunn königlich amüsieren.
www.schoenbrunn.at


Das Hundertwasserhaus © Can Stock Photo Inc. / EkaterinaLin
Wurstlprater
© Can Stock Photo Inc. / dundanim

Wiener Prater

Traditionelles Vergnügen

Ein weiteres Wahrzeichen Wiens ist der Vergnügungspark Wiener Prater, auch Wurstelprater genannt. Hier steht das berühmte Riesenrad, das anlässlich zu Kaiser Franz Josephs 50. Thronjubiläum erbaut wurde. Mehr als 250 Fahrgeschäfte, Schaustellbetriebe und Automaten sorgen vor allem bei jungen Leuten und Familien mit Kindern für jede Menge Spaß und Zerstreuung. Der Eintritt zum Prater ist frei.
www.praterwien.com


Kunsthistorisches Museum

Tatort Museum

Kunstliebhaber kommen im Kunsthistorischen Museum Wien auf ihre Kosten. Hier kann man wichtige Werke der westlichen Kunst kennen lernen oder die Schatzsammlung der Habsburger bestaunen. Berühmtestes Ausstellungsstück ist die Saliera, ein vergoldetes Salzfass, das 2003 in einer Nacht-und-Nebel-Aktion gestohlen und seit 2006 wieder zu sehen ist. Direkt gegenüber liegt übrigens das Naturhistorische Museum, das mindestens genauso sehenswert ist. 
www.khm.at


Wiener Rathaus

Amtsgebäude mit Stil

Als die Einwohnerzahl Wiens immer weiter wuchs und das alte Rathaus für die Stadtverwaltung zu klein wurde, wurde 1883 das Neue Rathaus eingeweiht. Während die Fassade im Stil der Neogotik errichtet wurde, erinnert der Grundriss an einen barocken Palast. Das Rathaus ist offen für Bürger, jährlich finden hier und auf dem Rathausplatz etwa 900 Veranstaltungen statt.
www.wiener-rathausplatz.at


Donauturm

Sightseeing von oben

Ein Muss für alle Touristen, die nur kurz in Wien bleiben können, ist der Donauturm. Aus 252 Meter Höhe hat man einen wunderschönen Blick über die Stadt und kann alle Sehenswürdigkeiten aus der Ferne bestaunen. Hungrige Besucher kombinieren die Aussicht mit einem Imbiss in einem der beiden Drehrestaurants. Und wer mutig genug ist, kann Wien im Sturzflug beim Bungee-Jumping kennenlernen.
www.donauturm.at


Karlskirche
© Can Stock Photo Inc. / tanjakrstevska
Schloss Belvedere
© Can Stock Photo Inc. / tomas1111

Wiener Parlament

Wählen wie die Griechen

Seit Österreich 1918 zur Republik erklärt wurde, findet im Wiener Parlament unter anderem die Bundesversammlung statt. Das Gebäude wurde nach griechischem Vorbild erbaut: Die Säulenfront und der Dreiecksgiebel erinnern an einen Tempel, vor dem Parlament wacht eine Statue der Pallas Athene. Auch der Sitzungssaal mutet antik an, denn er wurde einem griechischen Theater nachempfunden – und schnell fühlt man sich mitten in Wien wie an der sonnigen Ägäis.  
www.parlament.gv.at


Albertina

Alte Meister ganz nah

Selbst Laien werden das ein oder andere Gemälde wiedererkennen, das in Wiens Kunstmuseum Albertina hängt: Albrecht Dürers Feldhase, Klimts Frauenstudien und Werke von Picasso und Monet warten dort auf neugierige Besucher. Neben 65.000 Zeichnungen gibt es auch eine Architektur- und Fotosammlung. Außerdem kann man die originalen Wohnräume der Erzherzogin Marie-Christine besichtigen.
www.albertina.at


Karlskirche

Majestätischer Kuppeldom

Die mächtige grüne Kuppel, die über Wiens Dächern thront, gehört zur Karlskirche, dem schönsten Barockdom der Stadt. Kaiser Karl VI. gab sie 1713 zu Ehren der Wiener Pestopfer in Auftrag. Den Namen lieh ihr jedoch nicht der Kaiser, sondern der Pestheilige Borromäus Karl. Dessen Leben ist in steinernen Reliefs an der Außenfassade dargestellt.
www.karlskirche.at


Schloss Belvedere

Vertragsschluss mit Aussicht

Schöne Aussicht – das bedeutet der Name des Schlosses Belvedere aus dem Italienischen übersetzt. Prinz Eugen von Savoyen erbaute die barocke Schlossanlage, die aus dem Oberen und dem Unteren Belvedere besteht. Heute beherbergt sie die Österreichische Galerie mit mehreren wichtigen Sammlungen. Besondere Bedeutung erlangte das Schloss im Jahre 1955, als hier der Österreichische Staatsvertrag unterschrieben wurde.
www.belvedere.at


Mariahilferstraße und Kärntnerstraße

Einkaufen auf Wiener Art

Nach dem Sightseeing lässt sich Wien beim Shopping näher kennen lernen. Die größte Einkaufsmeile der Stadt, die Mariahilferstraße, ist gleichzeitig die beliebteste: Hier findet man alle bekannten Marken, geräumige Geschäfte und drei große Einkaufszentren. Die Kärntnerstraße ist dagegen die traditionsreichste Einkaufsstraße Wiens. Hier warten neben Designerboutiquen wie Chanel alte Traditionsbetriebe aus Kaiserzeiten. Da die Straße an zahlreichen Sehenswürdigkeiten entlang führt, lassen sich Shopping und Sightseeing ideal miteinander kombinieren. Tipp: Warum nicht mal den Restaurantbesuch mit einem typischen Wiener Würstlstand ersetzen?
www.mariahilferstrasse.at
www.einkaufsstrassen.at

Erstellt von: jr

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