Verstreute Smaragde, die im türkisfarbenen Wasser glitzern; mächtige Palmen an feinen weißen Pulversandstränden der bis zum kristallklaren Wasser des Ozeans reicht, ein funkelnder Unterwassergarten mit Korallenriffen und über 2.000 Fischarten, darunter Rifffische, Riffhaie, Walhaie, Muränen, Stachel-, Manta- und Adlerrochen.
Die Malediven liegen im Indischen Ozean, südwestlich von Indien. Eine Inselgruppe, die knapp 1200 Koralleninseln umfasst, die sich auf über 2.000 Kilometern über den Äquator verstreuen. Lediglich um die 200 Inseln sind bewohnt, während 86 Inseln exklusiv für den Tourismus erschlossen wurden.
Die Inseln verteilen sich auf 26 natürliche Atolle, jede ist von einem Korallenriff umschlossen, getrennt durch mehrere natürliche Kanäle. Jede Insel ist außerdem in ein schützendes Korallenriff und eine seichte Lagune eingebettet welche Schutz vor Gezeiten und Wellen bieten. Die Inseln der Malediven sind sehr flach, der höchste Punkt liegt bei 2,5 Metern über dem Meeresspiegel.
Entsprechend der geographischen Lage hat der Indische Ozean großen Einfluss auf das Klima des Landes und wirkt sich als Hitzepuffer aus der die tropische Hitze aufnimmt, speichert und langsam wieder freisetzt. Auf den Malediven endet der Sommer nie und die Sonne scheint das ganze Jahr. Das Klima ist normalerweise warm und feucht. Es gibt zwei Monsun-Zeiten, der Nord-Ost-Monsun von November bis April ist trocken und bringt wenig Wind, während der Süd-West-Monsun von Mai bis Oktober mehr Wind und Niederschlag bringt. Die Durchschnittstemperatur auf den Malediven liegt das ganze Jahr zwischen 27°C und 32°C und fällt selten auf Werte unter 25°C.
Die beste Reisezeit ist von November bis April. Die Regenzeit dauert von Mai bis August und besonders die Monate Juni und Juli bringen intensive Niederschläge. Der durchschnittliche jährliche Niederschlag beträgt weniger als 2m.
Seit 1972 besteht der Tourismussektor auf den Malediven und entwickelte sich in den letzten Jahren stetig weiter. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Touristen und der touristisch genutzten Inseln stark gestiegen. Im Interesse des Tourismus wurde alles aufwendig und komfortabel gestaltet, was dazu führte, dass dieses Urlaubsgebiet pro Kopf das meist frequentierte der Welt ist. Im Jahr 2009 erlebten 600.000 Touristen die pure Schönheit dieses Paradieses.

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