Ab Anfang März 2021 steht der Freitag bei SUPER RTL ganz im Zeichen der Magie: In der „Ehrlich Brothers: Magic School“ treten zwei Kinder als Zauberschüler*innen gegeneinander an. Zum Start der Familienshow haben wir Andreas und Chris nach ihren eigenen Erfahrungen als Zauberschüler gefragt.

1. Wann habt ihr mit der Zauberei begonnen?

Andreas: Mit acht Jahren hab ich einen Zauberkasten zu Weihnachten geschenkt bekommen. Zuvor hatte mir mein Cousin den Tipp gegeben, dass meine Eltern den vielleicht irgendwo im Haus versteckt haben. Ich hab ihn dann tatsächlich gefunden und heimlich ein paar Kunststücke geübt. Als ich Heiligabend den Zauberkasten geschenkt bekam, konnte ich auf Anhieb einige Tricks vorführen. Meine Eltern dachten, ich sei ein Wunderkind. Irgendwann habe ich ihnen dann aber erzählt, dass ich vorher geübt hatte.
Chris: Als jüngerer Bruder musste ich anfangs immer als „Assistent“ herhalten, bevor ich selbst mit dem Zaubern angefangen habe. Das ging bei mir mit 16 so richtig los. Ich war auf einem Schüleraustausch in Frankreich und habe meinen Bruder gefragt, ob er ein paar Zaubertricks für mich hätte, damit es mit den französischen Mädels besser klappt.

2. Welche Vorbilder hattet ihr in eurer Kindheit?

Wir sind mit Siegfried und Roy und David Copperfield groß geworden. Das sind  Eindrücke, denen man sich als Kind, das sich für Zauberei begeistert, nicht entziehen kann. Es war eine Welt, in die wir gerne eingetaucht sind. Die Faszination für die ganz große Show, so, wie wir sie heute machen, ist in diesen Kindertagen eingepflanzt worden.

3. Warum ist die Magie besonders für Kinder so faszinierend?

Chris: Ich denke, Magie ist für alle faszinierend, nicht nur für Kinder. Das sieht man bei unseren Shows, wo Kids, Jugendliche, Eltern und Großeltern im Publikum sitzen. Für jeden Menschen ist es etwas Besonderes, wenn er zum ersten Mal durch Magie erlebt, dass etwas möglich ist, was eigentlich nicht möglich sein kann.

4. Wie lief eure erste Zaubershow?

Andreas: Das war in unserer Kindheit bei unserer Tante. Ich habe gezaubert, Chris war meine Assistentin (lacht). Die Erwachsenen haben nicht etwa aus Freundlichkeit so getan als ob sie erstaunt wären. Sie waren es wirklich! Es war das erste Mal, dass mir bewusst wurde, dass ich etwas konnte, was die Erwachsenen nicht verstehen. Das fand ich super!

5. Ist bei einer eurer Shows schon einmal etwas so richtig schiefgegangen?

Chris: Sehr viel schiefgegangen ist 2018 bei unserer letzten Show in Stuttgart. Da hat mein Bruder mich für „Verstehen Sie Spaß“ reingelegt (lacht), was ich ihm bis heute noch nicht ganz verziehen habe. Aber unbeabsichtigte Malheurs während einer Show gab es auch. Einmal bin ich mit dem Motorrad, wo wir eigentlich aus dem Ipad herausfahren, am Schluss herausgefallen. Das ist ja ein echtes Motorrad und ein paar Hundert Kilo schwer. Da hatte ich Glück, dass das schwere Teil nicht auf mich gefallen ist. Einmal hatte mein Bruder einen Feuerblitz in der Hand erscheinen lassen, um den quer über die Bühne auf einen Eisblock zu werfen, der dann geplatzt ist. Dabei hatte er mich aus Versehen gestreift und meine Haare fingen Feuer.

6. Wie viel Übung braucht es, damit beim Auftritt alles richtig klappt?

Chris: Das hängt natürlich vom Kunststück ab. Einen Monstertruck erscheinen zu lassen ist aufwändiger als inmitten des Publikums Münzen durch eine Glasplatte wandern zu lassen. Aber egal, ob großer oder kleiner Trick: Ohne intensives Üben geht nichts. Das ist das A und O. Es gehört ja nicht nur die Tricktechnik dazu, sondern auch die Inszenierung: Was sage ich? Wie bewege ich mich? Wie präsentiere ich die Requisiten etc.

7. Habt ihr einen Tipp für Zauberschüler*innen, die mit Lampenfieber kämpfen?

Andreas: Da gibt es nur eins: Nutzt jede Gelegenheit, vor Anderen zu zaubern. Am besten fangt Ihr bei Freunden an, wo es nicht so schlimm ist, wenn mal etwas nicht klappt. Die können einem dann Tipps geben, wo Ihr etwas verbessern könnt, wenn sie z.B. etwas bemerkt haben, was das Publikum eigentlich nicht mitbekommen sollte.

8. Welches Zubehör könnt ihr für die ersten Schritte als Zauberschüler*in empfehlen?

Andreas: Es gibt tolle Tricks mit Gegenständen, die man zuhause findet: Gummibänder, Schnürsenkel, Stifte, Münzen usw. In Zauberbüchern und Zauberkästen findet man eine Menge toller Anregungen. Das ist immer noch der beste Weg für den Einstieg in die Zauberkunst. Wenn man etwas älter ist, lohnt es sich zu schauen, ob es einen Ortszirkel vom „Magischen Zirkel von Deutschland“ gibt, wo man sich mit anderen Zauberern austauschen kann.
Chris: Anfangen sollte man auf jeden Fall nicht mit dem Internet. Das kann schnell frustrieren, da gibt es einfach zu viel in so unterschiedlicher Qualität, dass es für den Anfänger einfach nicht möglich ist, das wirklich Gute herauszufiltern.

9. Welche Tricks sind nichts zum Nachmachen für Kinder?

Chris: Tricks, bei denen man sich verletzen kann, Tricks mit Feuer und Chemikalien, Tricks mit Tieren und Tricks, für die man große Hände braucht.

10. Verratet uns einen einfachen Zaubertrick für Anfänger!

Nehmt einen Mini-Plastikbecher, klemmt ihn heimlich in die Achselhöhle oder versteckt ihn in der Hand. Jetzt gebt Ihr vor, Nackenschmerzen zu haben. Ihr legt eine Hand unters Kinn, die andere auf den Kopf, weil Ihr gleich so tut, als ob Ihr den Hals richten wollt. Dabei macht Ihr eine leichte Drehbewegung mit Händen und Kopf und lasst dabei den Becher unter der Achselhöhle platzen, indem ihr den Arm ruckartig an den Körper presst oder den Becher in der Hand zerdrückt, je nachdem, wo Ihr ihn versteckt habt. Eure Eltern werden sich ganz schön erschrecken!

Ehrlich Brothers: Magic School

Die Ehrlich Brothers Magic School ab dem 5. März um 19:30 Uhr, immer freitags bei TOGGO auf SUPER RTL und on demand bei toggo.de, in der TOGGO App und der TOGGO Fire TV App sowie bei TVNOW.

In der Ehrlich Brothers: Magic School treten zwei Kinder (zwischen 9 und 15 Jahren) als Zauberschüler*innen gegeneinander an. Jeder Moderator (Ehrlich Brothers) übernimmt die Patenschaft für eine*n Schüler*in. Beim „Magic Quiz“ werden Tricks vorgeführt und die Kandidat*innen müssen erraten, wie er funktioniert. Die Tricks sind so ausgelegt, dass sie zuhause nachgemacht werden können. In der 2. Spielrunde treten die Kandidat*innen mit einer eigenen Performance gegeneinander an. Der*die Gewinner*in gewinnt das "Goldene Ticket" für eine Zaubershow mit Backstage-Zugang sowie einen Flug mit dem magischen Motorrad.
Mehr Infos zur Sendung und den neuen Folgen der "Ehrlich Brothers: Magic School" erfahrt ihr auf toggo.de.