Schlaf in ausreichender Menge ist für einen gesunden Körper und für seine Leistungsfähigkeit unerlässlich. Er sorgt auch für Energie und seelische Stabilität. Viele Menschen, vor allem ältere haben jedoch mit dem Einschlafen oder dem Durchschlafen große Pobleme, fühlen sich oft morgens schlapp und müde, klagen über Antriebslosigkeit. Hier sind 10 Tipps für einen erholsamen Schlaf:

Regelmäßige Schlafzeiten

Versuche dich an regelmäßige Schlafzeiten zu gewöhnen. Gehe immer zur selben Zeit ins Bett und stehe zur selben Zeit auf.

Auf Müdigkeit achten

Gehe erst ins Bett, wenn du müde bist.

Ablenkung

Solltest du wirklich nicht einschlafen können, steh auf und lenke dich ab. Gehe erst dann wieder ins Bett, wenn du dich schläfrig fühlst.

Von Zwängen befreien

Befreie dich vom Zwang des nächtlichen Blicks auf die Uhr. Dreh zum Beispiel den Wecker einfach um.

Nicht rauchen

Rauchen vor dem Schlafengehen oder gar während der Nacht ist tabu.

Auf Wachmacher verzichten

Verzichte drei bis vier Stunden vor dem Schlafengehen auf Kaffee, Tee, Cola und Alkohol.

Sport machen

Werde tagsüber aktiver! Treibe zum Beispiel regelmäßig Sport.

Achte darauf, wann du dich anstrengst

Vermeide ungefähr sechs Stunden vor dem Schlafengehen körperlich anstrengende Tätigkeiten.

Abends nur Leichtes essen

Iss nicht im Bett, und nimm kurz vor dem Schlafengehen keine schweren Mahlzeiten zu dir. Eine leichte Nachtmahlzeit kann dagegen helfen einzuschlafen.

Nicht im Bett fernsehen

Verbanne den Fernseher aus deinem Schlafzimmer.

Leide ich an einer Schlafstörung?

Es gibt viele unterschiedliche Formen und Ursachen für Schlafstörungen. Da in den meisten Fällen mehrere Ursachen vorliegen ist eine ärztliche Diagnose unumgänglich.

Ein- und Durchschlafstörung

...wie zum Beispiel mehrfaches sowie verfrühtes Erwachen. Häufig tritt das Gefühl auf, zu wenig, nicht tief genug oder unerholsam geschlafen zu haben.

Vermehrt auftretende Tagesschläfrigkeit

...umfasst Schwierigkeiten während des Tages wach zu bleiben sowie das Gefühl ständig müde zu sein, trotz ausreichender Schlafdauer.

Eine Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus

...liegt vor wenn jemand sehr viel früher oder später zu Bett geht als "normalerweise". In einigen Fällen kann es sein, dass kein erkennbarer Rhythmus vorhanden ist.

Störungen oder Auffälligkeiten

...während des Schlafes wie zum Beispiel Zähneknirschen oder Schlafwandeln.

Wieviel Schlaf ist eigentlich normal?

Grundsätzlich ist die benötigte Schlafdauer individuell unterschiedlich wobei der Bedarf mit zunehmendem Alter generell abnimmt.

Durchschnittswerte:

  • Säuglinge: ca. 16h / Tag
  • Kleinkinder: ca. 11-13h / Tag
  • Jugendliche: ca.9h / Tag
  • Erwachsene: ca. 8h / Tag
  • Über 50: häufig unter 6h /Tag

Gerade in jüngeren Jahren kann die Schlafdauer von diesen Durchschnittswerten noch stark, bei Säuglingen auch mehrere Stunden, abweichen. Anhand von Gehirnströmen, Augenbewegung sowie der Muskelspannung im Kinn können bestimmte Stadien des Schlafes erkannt werden.

Rituale, die beim Einschalfen helfen

Es ist selbstverständlich, Kindern vor dem Schlafen eine Gute-Nacht-Geschichte vorzulesen, erst dann wird das Licht aus gemacht. Als Erwachsene vergessen wir oft, vor dem zu Bett gehen etwas zu tun wodurch wir zur Ruhe zu kommen. Konditioniere dich - immer wieder kehrende Tätigkeiten können helfen, sich auf den Schlaf vorzubereiten und Schlafgewohnheiten zu festigen. Auch einfache Dinge wie Lesen können auf diese Weise helfen wenn sie regelmäßig statt finden.

Die richtige Schlafumgebung

Für einen gesunden, erholsamen Schlaf ist wichtig, dass Störfaktoren wie Lärm und Licht vermieden werden. Die Baustelle vor dem Haus kann natürlich nicht einfach entfernt werden, da helfen nur Ohrstöpsel. Möglichkeiten hat man im privaten Bereich zum Beispiel durch eine bessere Abstimmung mit dem Partner und optimierte Raumnutzung.